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13.04.2011

 

Ayako Rokkaku - Colors in my hand : die Art Cologne gibt sich bunt und erfolgsversprechend. Galerien-After-Show-Party im legendären marsil

Die Art Cologne 2011 öffnet ihre Pforten bei traumhaftem Frühlingswetter und mit städtetypischem Kölsch-Empfang (nicht nur unser Dank gilt der Brauerei Gaffel). Und im Labyrinth der Messehallen konnte wieder viel begutachtet, diskutiert, „vorbestellt“ und gelacht werden. So mancher Kunstfreund rümpft da die Nase, aber auch Kunst ist komisch und die Art Cologne schließlich keine Beerdigung.

Zu unseren Favorites zählt die japanische Künstlerin Ayako Rokkaku. Ihre Bilder sind voll bunter, kindlicher Farbgestaltung, die sie eben wie ein Kind oftmals mit den Händen auf die Leinwand bringt – davon konnten wir uns selbst bei ihrer Live-Performance überzeugen. Und dabei nicht zu übersehen: ihr Schild „colours in my hand“.

Enrique Marty dagegen formt Kreaturen, die sich wenn nur auf die jugendfreie Liste mogeln könnten. Sein Werk „Fear and Megalomania in Fifteen Different States (Saint Anthony)“ ergötzt sich an Business-Männern, die zu Teufeln mutieren, blutig krepieren, sterben, den Kopf verlieren – aber seht selbst.

Da scheinen Jürgen Klaukes Fotografien einer betrunkenen päpstlichen Gestalt in Dessous, Hure und Messdiener regelrecht friedlich.

Auch da: Panamarenko. Das Pseudonym des belgischen Künstlers Henri Van Herwegen steht seit den frühen 1970er Jahren für Flugobjekte und ihre Konstruktionen. Er baut sie allerdings als Mysterium – fliegen konnten sie nie. Beflügeln schon.

Zwischen Lilian Bourgeat, Thomas Draschan und Stephan Mörsch treffen wir auch auf den guten alten Bekannten Takashi Murakami, der mit seiner bunten Kunst schon Louis Vuitton Taschen veredelte. Treu geblieben ist er seinem Hang zum Comicartigen.

Jan Fabre lag in seinem Leben bereits zwei Mal im Koma - was ihn sehr nachdrücklich in seiner Kunst beeinflusst. Das Multitalent, dessen Arbeiten es sogar schon in den Louvre schafften, ist auf der diesjährigen Art Cologne mit weiteren „vergoldeten“ Skulpturen zwischen Leben und Tod zu sehen.

Die traditionsreichste Kunstmesse der Welt geht nun zum 45. Mal an den Start und verwandelt Köln noch bis zum 17. April in ein buntes Treiben aus Galerien, Künstlern, Kennern und dem wunderbaren Schein faszinierender Objekte.

Und nicht nur auf dem Messegelände findet die Kunst den Weg in unsere Herzen – das Rahmenprogramm erstreckt sich über die ganze Stadt. Fein, durchdacht, souverän - wie es sich für die wohl zeitgenössisch-kunstaffinste Stadt der Welt gehört. Und dies nicht erst seit dem letzten Kölner 300 Millionen Kunst-Gastgeschenk-Coup aus dem Testament der seligen Frau Ludwig.

Morgen, am 14. April ab 22 Uhr feiern die jungen kreativen Kölner Galerien eine Art Cologne After Show Party in unserem marsil, bei der Stühle, Wände und die ganze Bude ins Wanken geraten könnten. Namen werden hier noch nicht verraten. Nur soviel : wir sind dabei !


Art Cologne
Internationaler Kunstmarkt

13. – 17. April 2011
Messehallen Köln

Art Cologne After Show Party
Marsil

14. April 2011
ab 22 Uhr

Art Cologne : Paul McCarthy

Art Cologne : Paul McCarthy

Art Cologne : Ayako Rokkaku

Art Cologne : Ayako Rokkaku

Art Cologne : Ayako Rokkaku

Art Cologne : Ayako Rokkaku

Art Cologne : Enrique Marty

Art Cologne : Enrique Marty

Art Cologne : Enrique Marty

Art Cologne : Enrique Marty

Art Cologne : Enrique Marty

Art Cologne : Enrique Marty

Art Cologne : Jürgen Klauke

Art Cologne : Jürgen Klauke

Art Cologne : Jürgen Klauke

Art Cologne : Jürgen Klauke

Art Cologne : Panamarenko

Art Cologne : Panamarenko

Art Cologne : Panamarenko

Art Cologne : Panamarenko

Art Cologne : Stephan Mörsch

Art Cologne : Stephan Mörsch

Art Cologne : Jan Fabre

Art Cologne : Jan Fabre

Art Cologne : Thomas Draschan

Art Cologne : Thomas Draschan

Art Cologne : Takashi Murakami

Art Cologne : Takashi Murakami

Art Cologne : Astrid Klein

Art Cologne : Astrid Klein

Art Cologne : Lilian Bourgeat

Art Cologne : Lilian Bourgeat