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11.01.2011

 

Ein Foto ist ein Foto ist aber manchmal doch ein Bild. "Hyper Real" reist durch Europa

Fotografiert oder gemalt? Das ist manchmal nicht so leicht zu erkennen. Es gibt Künstler, die können mit ihren Bildern den Unterschied derart verwischen, dass man ganz genau hinsehen muss, um ihn noch wahrzunehmen.

Das „Spiel“ heißt Fotorealismus, Super Realism, manche sagen auch Radikaler Realismus oder Hyper Realism. Es geht um „die Passion des Realen in Malerei und Fotografie.“

Die neue realistische Kunst entstand Ende der 1960er Jahre neben der Pop Art. Künstler wie Richard Estes, Ralph Goings oder Malcolm Morley übersetzten unspektakuläre Vorlagen wie Schnappschüsse, Amateurfotos oder Zeitungsausschnitte häufig mithilfe von Diaprojektionen in großformatige Bilder.

Im Fokus dabei stand der American Way of Life der späten 1960er und 1970er Jahre. Blitzendes Chrom, opulente Schaufenster und Portraits von Celebrities verdeutlichten das Lebensbild - und nicht zuletzt erstmalig in ganzer Breite das ersehnte Lebenskonzept der Massen.

Die Ausstellung zeigt Fotorealismus im Kontext zur Pop Art und bindet so Hauptwerke von Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Tom Wesselmann mit ein.

Da die Farbfotografie zu jener Zeit vom Massenprodukt zur Kunstform aufstieg, bekommen auch Fotografen mit realistischen Tendenzen wie Jeff Wall oder Thomas Ruff einen Platz eingeräumt.

Der Einfluss der Kunstrichtung war aber natürlich nicht nur in Amerika verbreitet, so ergänzen ein Gerhard Richter oder Richard Hamilton die realistische Riege.

„Hyper Real“ läuft noch bis zum 13. Februar 2011 im Museum Moderner Kunst in Wien und reist dann weiter nach Aachen und Budapest.


Hyper Real
Die Passion des Realen in Malerei und Fotografie

MuMoK
Museumsplatz 1
1070 Wien
Bis 13. Februar 2011
Täglich, 10 – 18 Uhr
Do, 10 – 21 Uhr


Hyper Real
Kunst und Amerika um 1970

Ludwig Forum
Jülicher Straße 97-109
52070 Aachen
13. März – 19. Juni 2011
Vernissage 13. März, 12 Uhr


Hyper Real
Ludwig Múzeum
Komor Marcell u. 1
Budapest
29. Juli – 23. Oktober 2011

HYPER REAL

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