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16.03.2011

 

Ein nicht ganz ungefährliches Fest der Farben und Völker - Steve McCurrys farbenprächtige Solo Show in der Flo Peters Galerie

Die Triennale der Fotografie steht vor der Türe und erneut präsentiert Hamburgs Galerienszene spannende Locals und berühmte Fotografen aus der ganzen Welt.. Steve McCurry zeigt uns in der Flo Peters Galerie, wie farbenfroh und lebendig gemeinsam erlebte Kultur sein kann. Obgleich dies nicht immer ganz ungefährlich ist, denn oftmals ist der Magnum-Reportagefotograf in den Kriesengebieten dieser Welt unterwegs.

Am 1. März wurde die umfassende Werkschau des preisgekrönten amerikanischen Fotografen eröffnet. Gezeigt werden rund 50 Arbeiten aus seiner 30-jährigen Karriere als Fotojournalist. Neben der Dokumentation in Krisenregionen und den Auswirkungen des Krieges auf das Individuum vor allem im Mittleren Osten und in Asien thematisieren Steve McCurrys Bilder kulturelle und religiöse Identitäten und das Verbundensein mit einem Ort.

Seit Ende der 70er Jahre bereiste Steve McCurry zahlreiche konfliktbelastete Gebiete wie Afghanistan, Jemen oder den Irak. Steve McCurry, geboren 1950 in Philadelphia, verließ nach einem abgeschlossenen Studium am College of Arts and Architecture an der Pennsylvania State University sowie zwei Jahren Arbeit als Angestellter bei einer amerikanischen Zeitung die USA, um als Freiberufler zu arbeiten.

Sein erstes Ziel war Indien. Das Land eröffnete ihm einen Zugang zur distanzlosen Teilnahme am Leben der dortigen Bevölkerung. Es ist die abwartende und ruhende Haltung, so McCurry, die schließlich die Seele eines Motivs nach außen kehrt und das Objektiv der Kamera vergessen lässt. In den Bildern wächst sie zu einer fordernden Ruhe heran, die den Betrachter zum Stillstehen veranlasst.

Für seinen persönlichen Einsatz im von Rebellen kontrollierten Afghanistan kurz vor der russischen Invasion wurde er mit der Robert Capa Goldmedaille für die beste Fotoreportage ausgezeichnet. In einheimische Gewänder gehüllt, hatte er nach dem Aufenthalt seine in den Stoff genähten Filmrollen außer Landes transportiert und lieferte damit als einer der Ersten Bildmaterial über den dort gärenden Bürgerkrieg.

Für seine Arbeit gewann Steve McCurry zahlreiche Preise, u.a. den World Press Photo- und den Olivier Rebbot Memorial Award. Regelmäßig erscheinen seine Arbeiten in GEO und dem National Geographic. Dort lieferte McCurry das Titelbild der bisher erfolgreichsten Ausgabe: Die Porträtfotografie des afghanischen Flüchtlingsmädchens Sharbat Gula aus dem Jahre 1985.

Der Fotograf hat mehrere Bücher publiziert, darunter The Unguarded Moment (2009), In the Shadows of Mountains (2007), Looking East (2006), Steve McCurry (2005), The Path to Buddha: A Tibetan Pilgrimage (2003), Sanctuary (2002), South Southeast (2000), Portraits (1999), Monsoon (1988), The Imperial Way (1985).

Wer es nicht zur Ausstellung schaffen sollte - im Frühjahr erscheint bei Phaidon Press „Steve McCurry: The Iconic Photographs“. Eine Limited Edition enthält einen handsigniertenAbzug von McCurry.

Steve McCurry
02.03.2011 - 30.04.2011
www.flopetersgallery.com

FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

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FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

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FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

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FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY

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FLO PETERS GALLERY : Steve McCURRY