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18.08.2010

 

Gregory Crewdsons Twilight Zones - ein Blick in andere Dimensionen, Ausstellung in der Gagosian Gallery New York

The Outer Limits, Twilight Zone, mysteriöse Filmmomente, Stillstand in einer scheinbar anderen Dimension. Wenn Gregory Crewdson seine Bilder inszeniert, kreiert er Orte, die uns über unser Auge unweigerlich hineinziehen in seinen Kosmos aus Wahrscheinlichkeiten, Faszinationen und Irritationen . Es gibt kein vorher oder nachher - nur viel Raum für die Interpretation der zwielichtigen Illusionen.

Der Fotokünstler vereint den dokumentarischen Stil eines William Eggleston mit den traumartigen Visionen eines David Lynch. Seine Bilder erinnern an Filme, an Szenen, an bedrückende Momente, eigentlich wirken sie immer übernatürlich und unergründlich. Er erarbeitet seine Sets mit nahezu Hollywood-gleichem Aufwand und füllt seine Fotografien ebenso gebührend mit obskurem Inhalt, der regelrecht nach düsteren Deutungen verlangt.

Gregory Crewdson wurde 1962 in New York geboren, wo er immer noch lebt und arbeitet. Seine Werke waren unter anderem bereits zu sehen im Fotomuseum Winterthur in der Schweiz, im V&A Museum in London, im Guggenheim Museum New York oder im Mori Art Museum in Tokio. Zu seinen bekannten Serien gehören „Twilight“, die wir anbei zeigen sowie „Beneath the Roses“.

Derzeit lehrt er an der Yale School of Arts. Aufgrund des hohen Inszenierungsaufwands besteht sein Gesamtwerk aus einer eher geringen Anzahl von Fotografien.

Seine neueste Arbeit mit Namen „Sanctuary“ wird der Künstler am 23. September 2010 in der New Yorker Gagosian Gallery präsentieren.

Was uns dort erwartet: “In these pictures I draw upon the inherent quietness and uncanny aspects of the empty sets. As with much of my work, I looked at the blurred lines between reality and fiction, nature and artifice, and beauty and decay”, so Gregory.

Zum ersten Mal produzierte er ausserhalb der Vereinigten Staaten und stellte 41 schwarz/weiße Fotografien zusammen. Die Sets sind diesmal menschenleer, jedoch nicht ohne die so menschliche Melancholie, die die Architektur und die surreale Lichtgestaltung uns vermittelt.

Im Anschluss reist die Ausstellung nach London in die White Cube Galerie und zur Gagosian Gallery in Rom. Zeitgleich wird ein passender Band im Abrams Verlag erscheinen.


Gregory Crewdson – Sanctuary
Gagosian Gallery
980 Madison Avenue
New York

23. September – 30 Oktober 2010
Mo – Fr, 10 – 18 Uhr

Vernissage
23. September
18 – 20 Uhr
In Anwesenheit des Künstlers

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

GREGORY CREWDSON

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