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24.08.2011

 

Hokusai - Retrospektive - der Meister Katsushika Hokusai für 10 Wochen zu Gast im Berliner Martin-Gropius-Bau

Katsushika Hokusai (1760-1849) gilt bis heute als bedeutendster Künstler Japans. Sein wohl bekanntestes Bild ist der Holzschnitt „Die große Welle bei Kanagawa“ aus der Serie „36 Ansichten des Berges Fuji“ (1823-29).

Der Martin-Gropius-Bau widmet ihm erstmals in Deutschland eine umfassende Retrospektive mit über 440 Leihgaben aus allen Schaffensperioden. Viele der Werke haben Japan noch nie verlassen. Und sie sind nur für zehn Wochen in Berlin zu sehen.

Die Werke zeigen auch die Aktualität dieses großen Künstlers - wir sind uns sicher der Besucherandrang ebenfalls.

Katsushika Hokusai (jap. 葛飾 北斎, Katsushika Hokusai; * vermutlich am 31. Oktober 1760 in Warigesui (heute: Sumida, Tokio); † 10. Mai 1849 in Henjōin) war einer der bedeutendsten Vertreter des japanischen Ukiyo-e.

Hokusai wurde in Edo, dem heutigen Tokio, im neunten Monat des zehnten Jahres der Horeki-Periode geboren, seine Eltern sind unbekannt. Mit drei Jahren wurde er von Nakajima Ise (中島伊勢) adoptiert, einem Spiegelmacher für den Hof des Shogun.

Im Alter von 18 Jahren begann er in der Werkstatt des Ukiyo-e-Meisters Katsukawa Shunshō zu arbeiten, einem Maler und Zeichner von Farbholzschnitten. 1779 veröffentlichte er seine ersten Arbeiten: Schauspielerportraits, die unter dem Namen Katsukawa Shunrō (勝川 春朗) erschienen und sich vor allem durch die individuellen Gesichtszüge der Dargestellten auszeichneten. Er verließ die Werkstatt seines Meisters erst 1793 nach dessen Tod. Den Namen Shunrō führte er bis 1794.

Danach wanderte Hokusai durch Japan. Er wechselte häufig seine Lehrer und Schulen und auch mehr als 30 Mal seinen Namen und wohnte an etwa 90 verschiedenen Orten, wobei er seine Kunst immer weiter perfektionierte. Nebenbei verfasste er volkstümliche Romane. 1782 erschien sein erstes Buch mit eigenen Illustrationen.

Ab 1798 nahm er eigene Schüler an und unterrichtete sie in der Kunst des Holzschnitts und der Zeichenkunst. Von diesem Zeitpunkt an zeichnete er unter seinem bis heute bekannten Namen Katsushika Hokusai.


Hokusai - Retrospektive
(26.8.-24.10.11)
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstr. 7
D-10963 Berlin
Öffnungszeiten: Mi - Mo, 10–20 Uhr, Di geschlossen













Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa © Sumida City

Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa © Sumida City

Ein Kranichpaar

Ein Kranichpaar

Bambus und Windenblüten © Katsushika Hokusai Museum of Art

Bambus und Windenblüten © Katsushika Hokusai Museum of Art

Kohada Koheiji © Katsushika Hokusai Museum of Art

Kohada Koheiji © Katsushika Hokusai Museum of Art

Album mit zehn Malereien © Katsushika Hokusai Museum of Art

Album mit zehn Malereien © Katsushika Hokusai Museum of Art

Der Suwa-See in der Provinz Shinano © Sumida City

Der Suwa-See in der Provinz Shinano © Sumida City

Der Schauspieler Segawa Kikunojô als Masamunes Tochter Oren

Der Schauspieler Segawa Kikunojô als Masamunes Tochter Oren

Die Insel Tsukudajima in der Provinz Musashi © Sumida City

Die Insel Tsukudajima in der Provinz Musashi © Sumida City

Ôji © Katsushika Hokusai Museum of Art

Ôji © Katsushika Hokusai Museum of Art

Fischer am Strand © Sumida City

Fischer am Strand © Sumida City

Der Ono-Wasserfall an der Kisokaidô © Sumida City

Der Ono-Wasserfall an der Kisokaidô © Sumida City

Kajikazawa in der Provinz Kai © Sumida City

Kajikazawa in der Provinz Kai © Sumida City