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12.12.2012

 

Kunsthaus Zürich und "Me as Sander" und "Us gleich hinterher"; ausserdem Gauguin, die Giacomettis und Füssli

CREDITS / DETAILS

KUNSTHALLE ZURICH

Location: Kunsthalle, Zurich
Photographer: GoSee

Der Deutsche August Sander gehört zu den wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. In seine Rolle schlüpfte Gilian Wearing. Und wir gleich hinterher. "Me As Sander" - wir nutzten das Selbstportrait der britischen Video-Künstlerin als roten Faden der uns durch das schöne Züricher Museum zog, in dem nahezu hinter jeder Ecke eine Überraschung steckt. Sei sie gemalt, fotografiert oder meist ganz und gar nicht schlicht gebaut. Das Sander-Portrait fanden wir als Rückcover auf dem Katalog zum bevorstehenden grossen Umbau des Museums. Schere her und los ging die Tour.

Noch bis zum 20ten Januar 2013 kann man Paul Gauguin (1848 – 1903) bewundern, weltberühmt als einer der Gründerväter der modernen Malerei. Weniger bekannt ist, dass er auch ein zwar relativ schmales, aber vielfältiges und innovatives grafisches Werk hinterliess. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Holzschnitte. Doch während in den Gemälden vorab die heitere und unbekümmerte Seite der Welt der Südsee zur Geltung kommt, zeigt uns das Holzschnittwerk auch die abgründige, die nächtliche und die dunkel-dämonische Seite des Tropen-Paradieses. Die Ausstellung präsentiert in ca. 60 Blättern das grafische Werk Gauguins beinahe komplett.

Im Müllerbau sind erstmals Werke, die dem Kunsthaus nach dem Tod des Mäzens Bruno Giacometti jüngst zugegangen sind, zu sehen.

Alberto Giacomettis Werke der Reifezeit aus dem Besitz der Alberto Giacometti-Stiftung sind temporär im grossen Gemäldesaal des Müllerbaus installiert, wo nach der Eröffnung des Erweiterungsbaus Ende 2017 der gesamte Bestand an Werken Alberto Giacomettis seine neue Heimat finden wird.

Parallel wird erstmals eine gewichtige Bereicherung der Giacometti-Bestände der Zürcher Kunstgesellschaft gezeigt, die Albertos jüngst verstorbenem Bruder Bruno Giacometti (1907-2012) zu verdanken ist. Zusammen mit seiner Frau Odette war Bruno ein grosser Mäzen des Kunsthauses und der Alberto Giacometti-Stiftung. Nach seinem Tod gehen auf Brunos Wunsch wichtige Werke seines Vaters Giovanni und seines Bruders Alberto in den Besitz der Zürcher Kunstgesellschaft über.

Ein weiteres Highlight des Museums : Johann Heinrich Füssli (1741–1825). Füssli lernte schon während seines Theologiestudiums durch Johann Jacob Bodmer die neue, aufs wunderbare und erhabene zielende Genieästhetik und ihre Heroen kennen - Homer und das Nibelungenlied, Dante, Milton und Shakespeare.

Als er 1770 nach Rom kam, um sich ganz der bildenden Kunst zu widmen, warf er schnell den lieblichen Frühklassizismus zugunsten einer entschieden flächigen, konzeptuellen, antinaturalistischen und damit modernen Gestaltungsweise über Bord. 1779 liess er sich in London nieder : der wilde Schweizer aka "wild Swiss" erregte mit seiner exzentrischen Kunst bald Aufmerksamkeit und dominierte als Professor jahrzehntelang die Royal Academy.

Unser Lieblingsmotiv : "Titania erwacht, von aufwartenden Fairies umgeben und in Verzückung an den eselsköpfigen Bottom geschmiegt", von 1793/94, entstanden in Alehnung an Shakespeare, "Ein Sommernachtstraum", dank der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde seit 1941 in Zürich.

Füssli thematisiert in seinem Werk immer wieder die Welt der Träume und Visionen, oft des Grauens, und er wird dabei von englischen Gespenstergeschichten inspiriert

Fotografien aus der Sammlung des Museums können übrigens nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.


Kunsthaus Zürich

Heimplatz 1
CH 8024 Zürich
Tel.: +41 (0)44 253 84 84

KUNSTHAUS ZURICH

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