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15.06.2010

 

Polixeni Papapetrou : "Between Worlds" - Bilder wie ein schön-bizarres Kindermärchen

Kinder leben zwischen den Welten, zwischen Geburt und Erwachsensein. Und sie haben Glück: wer dazwischen lebt, muss sich nicht für eine Seite entscheiden; und dazwischen ist viel Platz für das fantastische Kreieren einer eigenen Welt. Polixeni Papapetrou kann sich immer noch in diese Welt hineinversetzen und zeigt mit ihrer Serie „Between Worlds“, wie bizarr und schön das Dazwischen aussehen kann.

Die Kinder auf ihren Bildern harren in fast mythischen Landschaften und Posen, ihre Tiermasken machen aus ihnen Wesen einer surrealen Vorstellungskraft. Die Atmosphären gleichen Gemälden – ein Vergleich mit Caspar David Friedrich oder John Whistler ist da nicht fern – und ganz selbstverständlich sitzt ein Mädchen mit Eulenkopf im Baum, oder ein „Kameljunge“ vor sandigen Felsen.

Ein längerer Blick auf Polixenis Serie nimmt die Verwirrung und lädt ein in ein buntes Märchen.

Die Künstlerin studierte in Melbourne und kann auf zahlreiche Solo-Ausstellungen verweisen, darunter in Paris, New York, Tokio und Neuseeland. Ihre Werke sind international zu finden, unter anderem im Museum of Fine Arts in Florida, dem Museum of Contemporary Art in Sydney und bei privaten Sammlern. 2009 wurde sie mit dem Josephine Ulrick & Win Schubert Photography Preis ausgezeichnet.

Die Stills Gallery bei Sydney zeigt „Between Worlds“ noch bis zum 3. Juli 2010.

Polixeni Papapetrou –
Between Worlds

Stills Gallery
36 Gosbell Street
Paddington
Australia

Bis 3. Juli 2010
Di – Sa, 11 – 18 Uhr