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07.05.2010

 

Zwischen Ausbeutung und Propaganda : Gao Leis "From Gaza to Beijing" dokumentiert die Wahrheit mit all ihren Gegensätzen

Gao Lei dokumentiert bewegende Orte und Menschen. Er reiste zum Gaza Streifen, in die Sahara, die innere Mongolei und durch sein Heimatland China. Seine Aufgabe sieht er darin, die Wahrheit zu portraitieren – mit all ihren Gegensätzen. Die Ausstellung „From Gaza to Beijing“ ist seine Erste in den Vereinigten Staaten.

"I started taking photographs due to the influence of some words I read as a child: 'What the eye sees is real, what the ears hear is false.'...I'm the kind of person who seeks after perfection and truth; to use photography, this instrument for telling lies, to pursue these goals is for the most part to engage in a fruitless battle with yourself,” so Lei.

Das Augenmerk der Ausstellung liegt auf vier Stationen: in der ersten, in ‚Gaza‘ fokussiert Lei die schroffen Landschaften des Grenzgebiets mit ihren Bewohnern und Unvereinbarkeiten. Die Serie entstand 2004. Im Jahre 2008 setzte er sich mit den olympischen Sanda-Siegern auseinander, deren Sport dem Kick-Boxen gleicht. Heraus kam ‚The Boxers‘.

Die Fotografien aus ‚Panorama‘ und ‚Infrared‘ beziehen sich auf die chinesische Landschaft, auf Ausbeutung und Propaganda.

Gao Lei wurde 1965 geboren. Er studierte erst Englisch, wechselte zur Hydromechanik und begab sich schließlich ans Speos Photographic Institute nach Frankreich. Seit 2005 lebt er in Peking und arbeitet als Fotograf.

Die Ausstellung wird kuratiert von Wu Hung und läuft noch bis zum 19. Juni.

Gao Lei – From Gaza to Beijing
Walsh Gallery
2nd Floor
118 N. Peoria Street
Chicago

Bis 19. Juni 2010

FROM GAZA TO BEIJING

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