Art • 425 News

GoSee loves : Papierkünstlerin Georgia Russell trifft auf den Blanc de Blancs aus dem Champagnerhaus RUINART. Seht das Ergebnis in Foto und Film auf GoSee

Ab dem 1. September 1729 hält Nicolas Ruinart in seinem „Grand Livre“ die Errungenschaften des Hauses fest. Der Anfang des Textes ist in großer, runder Schrift verfasst und lautet: „Dieses Buch möge im Namen Gottes und der Heiligen Mutter Gottes beginnen.“ Damit stellte der Textilkaufmann sein neues Unternehmen unter göttlichen Schutz wie auch unter den seines Onkels Dom Thierry Ruinart, eines Benediktinermönchs mit kühnen, innovativen Ideen. Beim Durchblättern des Buches erfährt man etwas über den Zeitpunkt und die Bedingungen beim Versand der ersten Weinflaschen. Weiter sind Einzelheiten über den Erwerb von Weinbergparzellen und die Menge der ersten Traubenlieferungen festgehalten.

Im April 1739, so kann man lesen, wurde erstmals Champagner von Ruinart in das Nachbarland Belgien verschickt. Dieses kostbare Buch ist folglich ein wahrer Schatz in der Geschichte des Hauses Ruinart. Es öffnet sich nun der Interpretation von Georgia Russell, deren für Printprodukte aller Art gefährlich-zerstörerische Kreativität durch das Unikat mehr als geweckt wurde.

Nachdem die Absolventin des Londoner Royal College of Art bei einem Wettbewerb einen Aufenthalt in einer Künstlerwohnung in Paris gewonnen hatte, wurden für sie die Erkundungsstreifzüge ...

23.04.2014 // show complete news

 

The Metropolitan Museum of Art präsentiert Now You See It: Photography and Concealment

Now You See It: Photography and Concealment, an installation of 25 works at The Metropolitan Museum of Art, focuses on the dynamic interplay between concealment and revelation in contemporary photography and video art. The featured works, all from the Museum’s Department of Photographs, range from a late 19th–century photograph by Pierre-Louis Pierson to a recently acquired work by Thomas Demand.

The installation presents works by artists who use the camera to reveal subjects or places ordinarily hidden from view, as well as works that explore broader themes of secrecy and obscured or partial vision. A highlight of Now You See It is Thomas Demand’s photograph Vault (2012). The image is based on a police photograph of a storeroom at the Wildenstein Institute in Paris, where 30 paintings and sculptures that had been missing for decades were discovered during a police raid in 2011. In Demand’s picture, as in the photograph on which it is based, the framed art works are turned to face the walls, remaining tantalizingly hidden from view. Other highlights include Vera Lutter’s haunting view of the seldom seen interior of the Pepsi Cola bottling plant in Queens, New York, Pepsi Cola Interior II: July 6-13 (2000), and Fazal Sheikh’s Desert Bloom (2011), a series of aerial photographs of the Negev desert.

In Grace ...

23.04.2014 // show complete news

 

Emil Nolde Retrospektive im Städel Museum Frankfurt. Ein Leben zwischen Südseezauber, Farbexperimenten, Propaganda und entarteter Kunst

Das Städel Museum widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung dem Leben und Werk eines der bedeutendsten deutschen Expressionisten, Emil Nolde (1867–1956). Seine Arbeiten werden erstmals seit 25 Jahren in Deutschland in einer Retrospektive gewürdigt.  Zu sehen sind rund 140 Arbeiten: expressionistische Landschaften, rauschende Berliner Nachtszenen, exotische Südseemotive und religiöse Darstellungen sowie einige bisher nicht außerhalb von der Nolde Stiftung in Seebüll gezeigte Gemälde und Grafiken des Künstlers. Eine schöne Zusammenfassung gibt es auch auf YOUTUBE.

Einer lockeren Chronologie folgend, umfasst die Retrospektive Gemälde, Aquarelle und Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen des Künstlers, der sich übrigens nach seinem Heimatort Nolde an der dänischen Grenze benannt hat. Der künstlerische Durchbruch gelang ihm mit Blumen- und Gartenbildern, in denen er mit der Farbe experimentierte. Die biblischen und Legendenbilder Noldes gehören zu den Höhepunkten in seinem Gesamtwerk. Er setzte Szenen des Alten und Neuen Testaments mit leuchtenden Farben und flächigem Farbauftrag um.

Gezeigt werden die Werke, die während und im Anschluss an Noldes Teilnahme an einer ...

22.04.2014 // show complete news

 

Last Call Art Cologne 2014 mit einem kleinen GoSee Medienspiegel und dem "Hello GoSee!" von Veronique Ansorge, Associate Director bei der Galerie Zwirner New York

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt : "Die Macht am Rhein. Überraschung im Westen: Die Art Cologne setzt bei ihrer 48. Ausgabe auf Nachkriegsmoderne. Außerdem beweist die Schau, dass sie in Deutschland die einzige Kunstmesse von internationalem Rang ist." Der lokalpatriotische Kölner Stadtanzeiger schreibt schwärmerisch „Köln ist eine ganz große Liebe“ wohingegen Die Zeit schon im Vorfeld ganz pragmatisch titelte : "Sieben zu neunzehn (Prozent Mehrwertsteuer)....Wird die Kunst zu hoch besteuert?"

Wir sagen: nichts spricht in der Kunst gegen "Made in Germany" und Kunst in und aus Köln war auf beiden Seiten - sprich Künstler und Galerist - schon seit langem auf internationaler Augenhöhe. Nur hat sich kurzfristig und zwischenzeitlich die Blickrichtung geändert. Was auch schön war und immer noch ist. Jetzt wurde von beiden Seiten ein wenig sortiert und auch aussortiert, sprich von Messe und den ausstellenden Galerien. Ein wenig ordentlich und skandalfrei kam sie daher, die 48te Art Cologne. Da passte es gut, dass den Besucher Ai Wei Wei schon gleich am Eingang mit Blumen empfing.

221 Galerien aus 25 Ländern boten rund 55.000 Besuchern einen hervorragenden Querschnitt aus Klassischer Moderne, Nachkriegskunst und Zeitgenössischer Kunst, ...

16.04.2014 // show complete news

 

8er Jahre California-Feeling bei Hasted Kraeutler, New York. Wir präsentieren Euch Jeff Barks "Goldenboy" in vollem Glanz auf GoSee

Ab 24ten April gibt es einen Grund mehr im Frühling nach New York zu jetten : die Galerie Hasted Kraeutler eröffnet nämlich just an jenem Tag die Ausstellung  "Goldenboy" von Fotokünstler Jeff Bark, die in Folge bis zum 14ten Juni gezeigt werden wird. Wir zeigen Euch ein erstes sexy Vor-Glitzern samt Teaser-Spot auf GoSee.

Aus dem Pressetext der Galerie : "The photographic tableaux in Jeff Bark’s newest body of work, Goldenboy, exist in an eerily ambiguous time of day, somewhere between the burning, first rays of dawn and the last glow of sunset. Suffused by a warm, languorous light that evokes the close heat of Southern California, and set amidst colors and textures that recall the 1980s, the series was inspired by aspects of Bark’s own autobiography. It was in a Southern California backyard in the ‘80s that he made his first photographs, and Goldenboy’s protagonist, is the same age as Bark was during those very years. But the similarities end there, as these works take viewers through a compelling though confounding journey, refusing at every turn to provide satisfactory answers as to what, exactly, is taking place in this young man’s life—and who he will become.

Although most of the photographs appear to take place outside, and have an authentically rich, ...

16.04.2014 // show complete news

 

Die verwunschenen Gärten von Ninfa. Elger Esser bringt sie als 'Saeculum Aureum' in die Sonnabend Gallery New York. Preview auf GoSee

Schon Virginia Woolf und Truman Capote fühlten sich von jenem magischen Ort angezogen. Der Giardino di Ninfa im Süden Roms beherbergt die mystischsten Szenen aus Wasser und Wildwuchs, wie es kaum ein Märchen in Worte zu fassen vermag. Unter dem Titel "Saeculum Aureum", dem Goldene Zeitalter der Antike, stellt Elger Esser seine aktuellen Arbeiten über den verwunschenen Garten in der New Yorker Sonnabend Gallery aus. Das mag kitschig klingen. Aber die Bilder transportieren weitaus mehr.

Die groß angelegten Fotografien wirken wie gemalt - sie nehmen ihren Betrachter augenblicklich mit in eine Welt, in der sich Nymphen und Waldgötter zwischen alten Mauern, verwachsenen Steinbrücken und Meeresmündungen verstecken und ihre heimlichen Beobachtungen machen. Nach englischem Vorbild gestaltet, umgibt der Garten die Ruinen einer mittelalterlichen Stadt mit einer geheimnisvollen und bewegten Geschichte.

Der deutsche Fotograf Elger Esser ist in Rom aufgewachsen und bekannt für seine Landschaftsaufnamen, die wie lang gehütete Postkarten wirken. Verträumt, ausgeblichen, still, immer voller Sehnsucht. Noch mitzuerleben bis zum 26. April. ...

14.04.2014 // show complete news

 

ART COLOGNE - erste "Hello GoSee!" O-Töne von SPRÜTH MARGERS Berlin, EIGEN & ART LAB und unserer Nachbarin MARION SCHARMANN sowie Fotos vom Kunstevent aus Köln am Rhein

Über 200 Galerien aus 25 Ländern präsentieren Meisterwerke der Klassischen Moderne und der Nachkriegskunst sowie große Namen und vielversprechende junge Positionen der Zeitgenössischen Kunst. Für die Sammler und kunstbegeisterten Besucher bietet die weltweit älteste Messe ihrer Art erneut einen erstklassigen Überblick über das aktuelle Kunst(markt)geschehen. Neben den etablierten Sektoren GALERIEN und NEW CONTEMPORARIES feiert der neue Sektor COLLABORATIONS Premiere. Und was gibt es tolleres als gleich unter den ersten und überhaupt allerwichtigsten Gästen zu sein? Genau hier gehört GoSee doch hin. Hier trifft Kunst direkt auf Geld, oft altes Geld versteht sich. Sehr altes Geld, wirklich manchmal einfach unglaublich altes Geld - auch wenn man es dem Geld nicht unbedingt ansieht. Dieser technische Fortschritt ist unglaublich, eine wahre Freude und lässt uns frohlockend in die Zukunft blicken. Wir gehen soweit - nicht nur die Kunst ändert unsere Warhnehmung, nein, auch die freundlich-zeitlosen Gesichter sind schon fast ein zweites Zuhause für uns.

Zurück ins Thema : Mit großformatigen Arbeiten von Joel Shapiro, Ai Weiwei und Jeppe Hein sorgt die ART COLOGNE für Blickfänge: Im Außenbereich, in der Eingangshalle und auf Hallenebene 11.3 der Koelnmesse erwarten die ...

09.04.2014 // show complete news

 

Maybe This Is A Dream - das schwedische Künstlerpaar Nathalie Djurberg & Hans Berg präsentiert skurrile Träume und die dunklen Seiten der menschlichen Psyche in bunter Knete im Kölnischen Kunstverein

Die Animationsfilme des Künstlerduos Nathalie Djurberg & Hans Berg (*1978, Schweden) faszinieren und schockieren. International große Bekanntheit erlangten diese 2009 mit der Auszeichnung eines Löwen der Biennale Venedig. Im Kölnischen Kunstverein zeigen sie nun anlässlich der ART COLOGNE eine Auswahl an amüsanten und nachdenklich stimmenden Trickfilmen,  die neue abstrakte Arbeit „The Black Pot“ sowie riesige Donut- und Eiskulpturen. Wir haben schon mal Probe gesessen.

In den in Stop-Motion gefertigten Filmen treten Figuren aus bunter Knetmasse in Erscheinung, die formal die Welt von Kinderfilmen nachklingen lassen. In ihren Werken verarbeitet die Künstlerin die dunklen Seiten der menschlichen Psyche - Perversionen, sexuelle Gewalt, Ängste, Hochmut und Eitelkeit werden in ironischer und schockierender Weise dargestellt.  Sie leben ihre sexuellen Lüste aus oder werden auf brutalste Weise gequält. Begleitet werden die bewegten Bilder von Soundteppichen und elektronischer Musik, die Hans Berg eigens für die Arbeiten komponiert. Einige wenige (jugendfreie) Szenen zeigen wir hier bei GoSee, mehr gibt es im Kinosaal des Kunstvereins zu sehen.

Die jüngste Arbeit „The Black Pot“, die im Zentrum der Kölner Ausstellung steht, kommt hingegen ohne ...

09.04.2014 // show complete news

 

The Slow Fire - gesponnene Fantasien aus Schmeissfliegen, Federn und Nylon. Fine Art Storytelling von Claire Morgan in ihrer Soloausstellung in der Karsten Greve Galerie, Köln

Claire Morgan (1980*) verwendet in ihren fantasievollen Installationen flüchtige, äußerst empfindliche Materialien wie Pflanzensamen, Schmetterlinge, Bienen, Federn, Fruchtfliegen, Tierpräparate, sowie aufgefädelte Bleiplättchen und delikat drapierte Schnippsel aus Plastikfolie. Ihren extrem kleinteiligen, bisweilen raumgreifenden Werken liegt die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit des Lebens zugrunde sowie die Erkenntnis der Künstlerin „gegen die Zeit“ zu arbeiten, ihre vergebliche Bemühung, den mit dem künstlerischen Herstellungsprozesses gleichzeitig einsetzenden Verfall der Schöpfung aufzuhalten. Hierfür hat sie die Tiere allesamt einzeln und bewusst von Hand gemeuchelt. Halt! Natürlich ein böser Spass, wissen wir als Fans doch längst, dass sie hier auf "Fundgut" setzt.

Doch wo findet man eine Katze wollten wir wissen? "Da habt ihr Recht, das ist tatsächlich eine persönliche Geschichte. Sie stammt aus meinem Freundeskreis und ist ganz plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben. Und zwar auf dem Schoss beim Kraulen." Nur um jetzt als Teil ihrer Kunst ein zweites Leben als flauschiger Kontrapunkt eines grossen blauen schwerelosen Ball-Konstruktes zu führen.

Denn Claire's Gebilde sind aus kleinsten Elementen ...

09.04.2014 // show complete news

 

GoSee loves .... Die abstrakten Unterwasserwelten von Kim Keever als Ausstellung samt Katalog bei Waterhouse & Dodd Above, New York sowie im kommerziellen Einsatz für Jung von Matt, Hamburg

Dass Kunst und Kommerz dicht beieinander liegen und sich herrlich befruchten können, beweist einmal mehr die Kreativschmiede Jung von Matt. Die Kreativen beauftragten Unterwasser-Künstler Kim KEEVER für die Kampagne ihres Kunden PHOTO DOSE, der Photo Equipment vertreibt. Mit dem Claim "Perfect pictutres. Above and under water" bewirbt der Shop seine Unterwasserkameras. Entstanden sind traumhafte Landschaften. Erst bei genauerem Hinschauen erkennt man, dass es sich dabei um Unterwasserwelten handelt.

Vom 2. April bis 6. Mai zeigt Kim Keever in einer Soloausstellung seine neuen Werkgruppe ABSTRACTS bei Waterhouse & Dodd. “I’ve always lived near the water, whether it was the eastern shore of Virginia, Chicago or New York City. There’s a peaceful attraction to the flat rippling surface and the mysteries below. Maybe it’s a stretch but once I started taking photographs of constructed landscapes submerged in water in a 200-gallon aquarium, I realized I had found my signature work as an artist and have continued making and photographing underwater landscapes.

A couple of years ago I introduced plaster figures, stick birds with feathers, and reclining dogs made of plaster-covered branches into the water which would slowly erode away. Recently I have taken an abrupt turn from these constructed ...

08.04.2014 // show complete news