Art • 528 News

Art • Die Foley Gallery präsentiert Leon Borensztein - American Portraits sowie Sage Sohier - At Home With Themselves, gleichgeschlechtlicher Alltag der 80er Jahre

08.07.2015 • Perfektes Timing! Ganz Amerika steht ab sofort für gleiche Rechte für alle Menschen, zumindest wenn es nach dem obersten Gericht der freien Welt geht. Und punktgenau zeigt die New Yorker Foley Gallery mit Sage Sohier’s 'At Home With Themselves' eine Strecke häuslicher Portraits gleichgeschlechtlicher Paare im Amerika der 80er.

Wohlgemerkt 30 Jahre vor der Entscheidung des Supreme Courts in 2015 entstanden Sage Sohiers Bilder von Schwulen und Lesben im häuslichen Kontext. Genauer gesagt in 1986 als die AIDS Krise zahllose Opfer forderte und ein grosser Teil der Gesellschaft noch gezwungen war im Verborgenen zu leben, zu lieben - und zu leiden.

Sage Sohier hierzu:  “I was interested in how as a culture, we weren’t used to looking at two men touching, and was struck by the visual novelty yet total ordinariness of these same-sex relationships.” Den entscheidenden Anstoss zu ihrem Projekt bekam sie durch ihres Vaters äusserst diskret gelebte homosexuelle Beziehung. So erforschten sie und ihr Vater nahezu gemeinsam die geheime Welt des damals noch schwer Denkbaren.

Und so war...

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Art • GoSee Must See : Die Foley Gallery präsentiert Sage Sohier - 'At Home With Themselves', gleichgeschlechtlicher Alltag aus dem New York der 80er, noch zu sehen bis zum 26ten Juli 2015

07.07.2015 • Perfektes Timing! Ganz Amerika steht ab sofort für gleiche Rechte für alle Menschen, zumindest wenn es nach dem obersten Gericht der freien Welt geht. Und punktgenau zeigt die New Yorker Foley Gallery mit Sage Sohier’s 'At Home With Themselves' eine Strecke häuslicher Portraits gleichgeschlechtlicher Paare im Amerika der 80er.

Wohlgemerkt 30 Jahre vor der Entscheidung des Supreme Courts in 2015 entstanden Sage Sohiers Bilder von Schwulen und Lesben im häuslichen Kontext. Genauer gesagt in 1986 als die AIDS Krise zahllose Opfer forderte und ein grosser Teil der Gesellschaft noch gezwungen war im Verborgenen zu leben, zu lieben - und zu leiden.

Sage Sohier hierzu:  “I was interested in how as a culture, we weren’t used to looking at two men touching, and was struck by the visual novelty yet total ordinariness of these same-sex relationships.” Den entscheidenden Anstoss zu ihrem Projekt bekam sie durch ihres Vaters äusserst diskret gelebte homosexuelle Beziehung. So erforschten sie und ihr Vater nahezu gemeinsam die geheime Welt des damals noch schwer Denkbaren.

Und so war...

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Art • Leon Borenszteins - 'American Portraits', das wahre Gesicht des amerikanischen Traums der 80er Jahre, eine Ausstellung in der New Yorker Foley Gallery

07.07.2015 • Foley Gallery is delighted to present American Portraits 1979-1989 by photographer Leon Borensztein. Borensztein first immigrated to the United States from Israel in the late 1970s and initially worked as a traveling portrait photographer throughout the environs of San Francisco. Commercial portrait sessions would be set-up by eager salesmen, sending Borensztein across California, making up to 30 portraits a day of people in their homes. While photographing put-on smiles in color for his employer, he decided to make his own photographs in black & white, pulling far enough away from the backdrop to reveal the interior room, the domestic life of his sitter(s). With clear directions not to smile, “the masks on their faces vanished.” Eventually, he traveled across the country, meeting his customers in public spaces, economically covering more subjects at a time.

During his travels, it became clear to him that the “American Dream” he longed for himself was also a dream that he shared with his subjects. But, like his own life, the realities of these mostly working class families...

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Art • GoSee Tipp: das Amsterdamer Rijksmuseum präsentiert erstmalig 'New for Now: The origin of fashion magazines', 300 einzigartige Mode-Prints aus fünf Jahrhunderten

06.07.2015 • Lange vor der Fotografie galt der Druck als der beste Verbündete der Mode. Die oftmals aufwendig und liebevoll kolorierten Prints zeigten die neuesten Trends, oftmals inklusive kurzer Erläuterung. Dieser Kombination verdanken sie es heutzutage als Vorläufer unserer so beliebten Modemagazine angesehen zu werden. Das Rijksmuseum zeigt aktuell und erstmalig eine gross angelegte Retrospektive aus seinem reichen Fundus an Kostüm- und Modeprints. Die gezeigten 300 Prints vermitteln den Wandel der Männer- und Frauen-Mode vom 16ten Jahrhundert bis hin zur ersten Hälfte des 20ten Jahrhundert. Designed wurde die Schau von Christian Borstlap, in enger zusammenarbeit mit den Mode-Illustratoren Piet Paris und Quentin Jones.

Aus dem Pressetex erfahren wir : "A great sense of elegance - The publishers of fashion prints did everything to make their product as attractive as possible. They attracted skilled illustrators for this purpose, some of whom went on to become specialists in this area: true ‘fashion illustrators’. The trick was to portray the models on the prints as skillfully as...

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Art • 'Not your Slave' : Julia Fullerton Batten beleuchtet die Lebensumstände englischer Bediensteter Anfang 1900

22.06.2015 • „Always say yes!“ ist ein weit verbreiteter Servicegedanke, wenn es darum geht, den Gast oder den Kunden zufrieden zu stellen.  Es gibt, oder es gab auch Zeiten in denen dieses so edle Motiv in weniger edle Situationen umzuschlagen drohte. Spätestens durch die minuziös aufgebauten, prunkvoll inszenierten aber auch mit erschreckenden Details versehen Bilder aus dem Projekt „In Service“, der zweifelsohne talentierten Fotografin Julia Fullerton Batten wird deutlich wovon die Rede sein dürfte.

Die in London lebende Künstlerin schildert auf ihrer Homepage, dass es ihr mit ihrer Bildreihe ein Anliegen sei, ein neues Licht auf die Lebensumstände englischer Bediensteter zu Zeiten Eduards des Siebten (1901 bis 1911) zu werfen und gerade ein neues Bild abseits der gängigen Mainstream Meinung von in Prunk und Wohlstand lebender, liebevoll behandelter Haushaltsgehilfen zu zeichnen.

Erschreckende Tatsache ist nämlich, dass fast über eine Millionen Menschen damals in Häusern wohlhabender Engländer angestellt waren um ihrem elendigen Armenleben zu entgehen. Zum Leidwesen vieler, und...

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Art • The Photographers’ Gallery London präsentiert mit FreshFaced + WildEyed 2015 die Kunsttalente von Morgen. Die frischsten Perspektiven für Euch auf GoSee

17.06.2015 • Die Londoner Photographers' Gallery präsentiert noch bis zum 5. Juli 2015 FreshFaced + WildEyed, die jährliche Ausstellung, die sich den neuen und aufsteigenden Talenten widmet. Seit 2008 feiert die Werkschau mit verbundenen Events die innovativsten Arbeiten der Studenten, die im vorigen Jahr ihren Abschluss in Großbritannien gemacht haben. Ausgewählt wurden 25 Künstler aus den Bereichen Fotografie und Digitale Medien. GoSee gibt Einblick in eine Welt voll frischer Perspektiven, neuer Abgründe und himmlischer Augenblicke. Und zeigt die wahrscheinlich großen Namen von Morgen.

Ausgesucht wurden die Gewinner von einem Experten-Team bestehend aus Kate Cooper (Auto Italia), A K Dolven (Künstler), Damien Poulein (Oodee Books) und Brett Rogers (Director of The Photographers' Gallery).

Thematisiert wurden die unterschiedlichsten Bereiche, von sexueller Identität in der digitalen Welt, über christlich-afrikanische Gemeinden in London, bis hin zu persönlichen Portraits von der Tochter mit Down Syndrom oder der deutschen Hip Hop Kultur.

Die Gewinner: William Ashton und Emma...

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Art • Die Arche Noah - eine modische Neuinterpretation von Cathleen Naundorf, zu sehen in der Hamilton Gallery London

17.06.2015 • Gemalte Hintergründe, aufwändige Sets, Tier-Statisten und Haute Couture Mode von Dior, Chanel, Valentino, Gaultier, Elie Saab sowie Stephane Rolland. Das sind die extravaganten Zutaten der 'Arche Noah' Arbeit der Fotografin Cathleen Naundorf, derzeit zu sehen bei der Londoner Galerie Hamilton. “I am telling the classic Bible story, Noah’s Ark. Saving the animals and mankind; leaving earth as we know it – in a boat – and believing there is something better for the future.” so die Fotografin über ihr Werk.

Aus dem Pressetext erfahren wir: "Naundorf captures her scenes with analogue large-format cameras, which, since the 1990s, she has used in rare combination with Polaroid film. Combined with her distinctive approach, Naundorf’s personal claim to the uniqueness of these carefully orchestrated images lies in the characters of the great Parisian haute couture designer gowns - which became the epitome of fashion during the second half of the last century. Eschewing digital editing, the colours and contrasts within Naundorf’s work derives entirely from her technique. Inspired by...

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Art • 'No Seconds' - Henry HARGREAVES beeindruckendes Endzeit-Werk zur Ausstellung 'FOOD. Dal cucchiaio al mondo'. Aktuell im MAXXI Museum, Rom

16.06.2015 • Während die Mode-Metropole Mailand die diesjährige EXPO ausrichtet, schließt sich das MAXXI Museum in Rom thematisch der Weltausstellung an: über 50 Künstler beschäftigen sich in der großangelegten Schau unter dem Titel 'FOOD. Dal cucchiaio al mondo' mit Ernährung. So auch der ISABEL SCHARENBERG Fotograf Henry HARGREAVES mit seinem Werk 'No Seconds'.

Der Künstler über seine Arbeit: "In my photography I have always been fascinated by the mix of the mundane and the extraordinary. So I while was reading about efforts to stop the Last Meal tradition in Texas it sparked my interest. In the most unnatural moment there is (state sponsored death) what kind of requests for food had been made? In New Zealand (where I’m from), and in fact nearly any where else in the developed world, the Death Penalty is just not even in the conversation. It is a remnant of an earlier era. This little bit of civility, "hey we are going to kill you but what would you like to eat?" just jumped off the page. I felt it could be a really interesting idea to try to represent visually. Researching this topic...

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Art • 'My Life With Charles James at the Chelsea Hotel' - eine legendäre Gesprächsrunde über den ersten amerikanischen Couturier und eine dekadente Zeit im New York der 1970er

02.06.2015 • Lust auf eine reich bebilderte Zeitreise ins ebenso kreative wie dekadente New York der 1970er Jahre? Mit persönlichen Fashion-Erinnerungen garniert? Die Staatlichen Museen Berlin laden am 8. Juni 2015 zu 'My Life with Charles James at the Chelsea Hotel', einer Gesprächsrunde mit Homer Layne, dem damaligen persönlichen Assistenten des 'ersten amerikanischen' Couturiers, sowie mit dem New Yorker Journalist R. Couri Hay, bekannt als Autor von Andy Warhols 'Interview', und der Mode-Professorin und GoSee-Freundin Dorothea Mink. Das Event verspricht, ein legendärer Abend zu werden. Und ein Must für Mode-Enthusiasten.


Über die Teilnehmer:

Homer Layne war von 1970 bis zu dessen Tod im Jahr 1978 der persönliche Assistent von Charles James. Die Fachwelt betrachtet James als bedeutendsten Couturier Amerikas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im vergangenen Sommer brachte das Metropolitan Museum of Art in New York das Werk und den Einfluss von James auf Zeitgenossen und nachfolgende Designer wie Azzedine Alaia mit der vielbeachteten Retrospektive „Charles James: Beyond...

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Art • Im Reich der Princess of Polka Dots - Yayoi Kusama zeigt 'Give Me Love' und ihr begehbares Dot Haus aus 2002 bei David Zwirner NYC

01.06.2015 • David Zwirner präsentiert mit 'Give Me Love' die zweite Solo-Ausstellung der Weltkünstlerin Yayoi Kusama in New York. Gezeigt werden in zwei Räumen, 519 and 525 West 19th Street, neue Bilder aus der Strecke 'My Eternal Soul', neue Polka-dotted Kürbis-Skulpturen - sowie die legendäre Installation 'The Obliteration Room' aus 2002, einen möblierten und ganz in weiss gehaltenen Raum, den die Besucher im Verlauf der Ausstellung selber mittels Klebepunkte zu einem einzigartigen Kunstwerk umgestalten. In diesen entführte uns Veronique Ansorge, Direktorin bei Galerie David Zwirner New York. Veronique wurde erst kürzlich von Barry Samaha zu 'one of Art World’s Most Stylish Doyennes' gekürt. Enjoy the show!

Aus dem Zwirner Pressetext: "Widely recognized around the world, with a recent survey of museum attendance ranking her as the most popular artist in 2014, Kusama has shaped her own narrative of postwar and contemporary art. Minimalism and Pop art, abstraction and conceptualism coincide in her practice, which spans painting, sculpture, performance, room-sized and outdoor...

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