Art • 494 News

Art • Knees and ankles, stockings and shoes .... Guy Bourdin und Eva Stenram zeigen 'The Leg Works' bei Michael Hoppen Gallery und in den Siobhan Davies Studios

Beine sind das zentrale Thema in einigen der merkwürdisten Arbeiten des Starfotografen Guy Bourdin und seiner Kollegin Eva Stenram. Ein schönes Paar Beine ist auch wirklich von Vorteil. Tatsächlich, wenn man Guy Bourdin und Eva Stenrams Fotos Glauben schenken darf, ist es schon fast alles was man als Frau auf der Welt so braucht. In den beiden Ausstellungen 'Walking Legs' bei The Michael Hoppen Gallery sowie 'Positions' bei Siobhan Davies Studios ist auf jeden Fall definitiv kein Torso, nicht das kleinste bisschen Brust und ganz sicher kein Kussmund zu sehen. Only knees and ankles, stockings and shoes - and we love it.

Aus dem Pressetext erfahren wir: "But this isn’t a sign that foot fetishism has reached peak chic. Rather these are works by a pair of artists wielding their mastery of collage and misdirection to two very different ends. In 1979, Guy Bourdin was one of the world’s most iconic image makers – a darling of fashion and in commercial demand the world over. Walking Legs were created for the shoe company Charles Jourdan – just one chapter in a triumphant creative relationship that lasted for a number of years. His work was novel and odd, glossy and creative, and always got the media excited. In this Bourdin redefined the relationship between art and commercialism, blending the boundaries that had kept them so ...

28.01.2015 // show complete news

 

Art • Over and Out. GoSee präsentiert das Buch Memory City von Alex Webb & Rebecca Norris Webb, ein wehmütig-liebevoller Abgesang auf Kodachrome und KODAK

MEMORY CITY – Is a complex and indirect elegy, laced with symbol, and created by photographers Alex Webb and Rebecca Norris Webb in 2012 and 2013. It is on one level a farewell salute to an American film, the passionately colorful Kodachrome with its unique and sought-after characteristics, and also to the KODAK firm itself which declared bankruptcy in 2012.

Alex Webb, also shooting in “modern color” uses the last of his supply to photograph Rochester, New York, the city where KODAK was established and where Kodachrome was created. Now his Kodachrome images have no choice but to be processed as black and white and they appear a bit weathered, fitting metaphors for the fading memories Alex is exploring.

Rebecca Norris Webb, uses color to create a visual refrain throughout the body of work and the book, of dresses for all occasions, and the women who inhabited and inhabit them – both currently and from times past. Major historical figures with local connections such as Frederick Douglass and Susan B. Anthony are referenced and Memory City is replete with reflections, murals, flags and there is even a haunting portrait of the fabled and emblematic American Passenger Pigeon.

On this level Memory City embraces people, places and things in a quiet reflection. The city’s passing citizens seem ...

27.01.2015 // show complete news

 

edition • AK/KRUSE präsentiert zum Neujahr eine Postkarten-Edition zum Thema Licht. Mit Bildern von Stephan ABRY, Nacho ALEGRE, Amira FRITZ, Amit ISREALI und Sabrina THEISSEN

Dem Thema Licht nahmen sich die Fotografen Stephan ABRY, Nacho ALEGRE, Amira FRITZ, Amit ISREALI und Sabrina THEISSEN an. Ihre Interpretationen legte AK/KRUSE zum neuen Jahr in einer kleinen Postkartensonderedition auf. Die leuchtenden Ergebnisse zeigen wir Euch auf ...

26.01.2015 // show complete news

 

Art • GoSee Tipp: Family of Men - Edward Steichen's Naval Aviation Photographic Unit zu Gast im Panoptikon Fotografins Hus, Stockholm

Die Ausstellung 'Family of Men' zeigt eine Auswahl an Fotografien aus der legendären Ausstellung in 1955, kuratiert von Fotografie-Legende Edward Steichen. Entstanden sind die Fotos für die Naval Aviation Photographic Unit letztendlich als Propaganda. Nach dem Sieg im Zweiten Weltkrieg wurde die Ausstellung im MOMA in New York als Dokumentation der Sieger eröffnet. Die Ausstellung tourte danach mit den Arbeiten der involvierten Fotografen (Dwight Long, Charles E Kerlee, Fenno Jacobs, Horace Bristol, Victor Jorgensen, Alfonso Ianelli, Wayne Miller und Edward Steichen) über 6 Kontinente und durch 37 Länder. Heute werden die Fotos mehr denn je und in mehrfacher Hinsicht hinterfragt: so bspw. nach der Legitimität der Fotogenität im Krieg oder nach der zwanghaften Gender-Kategorisierung. Die Ausstellung Edward Steichen's Naval Aviation Photographic Unit -Family of Men ist bis zum 12ten März  im Panoptikon, Fotografins Hus, Stockholm, zu sehen mit Opening am 25ten Januar.

Der schöne Pressetext zur Ausstellung stammt von Hans Hedberg, hier für Euch in voller Länge auf GoSee : "Edward Steichen (1879-1973) is known worldwide as the curator for the historical exhibition Family of Man, 1955, at MOMA in New York. The exhibition consisted of 503 photographs taken by 273 photographers from 68 ...

21.01.2015 // show complete news

 

Art • Auto berühren, Noch ist nichts zu sehen, Schiessende Mädchen. Peter Piller – Belegkontrolle. Das Fotomuseum Winterthur bietet mit der Ausstellung einen Einblick in das Bildarchiv des Künstlers

Mitte der 1990er Jahre arbeitete der deutsche Künstler Peter Piller (*1968 in Fritzlar) während des Kunststudiums bei einer Medienagentur. Regionale Werbekunden und Firmen liessen von ihm prüfen, wo und in welcher Form ihre geschalteten Anzeigen tatsächlich auch erschienen waren. Ähnlich wie Richard Prince während seines Jobs bei der Time Life Company (der Ursprung seiner heute weltbekannten Serie der Cowboys), stiess Peter Piller beim täglichen Durchblättern der Presse auf besondere Fotografien, die er schon bald zur Seite legte und mit Kategorien wie 'Auto berühren', 'Noch ist nichts zu sehen' (Bauerwartungsflächen) oder 'Schiessende Mädchen' versah. Über Jahre hinweg ist das bis heute über 7000 Bilder umfassende Archiv Peter Piller entstanden, das der Künstler immer wieder neu befragt und in thematische Werkgruppen sortiert und ablegt. Das Fotomuseum Winterthur bietet mit der Ausstellung 'Belegkontrolle' nun einen Einblick in dieses grosse Bildarchiv.

Das Verhältnis von Wort und Bild ist in Pillers Werk ein wichtiges Kriterium der Sichtung. Wo andere nichts erkennen, entwickelt der Künstler durch wiederholtes, konzentriertes Betrachten ein feines Gespür für die verborgenen Qualitäten der Gebrauchsfotografie. In Gruppen arrangiert und durch Titel kodiert, bringt ...

21.01.2015 // show complete news

 

endspurt • Letzte Chance: Die Pariser Galerie Les Filles Du Calvaire zeigt 'The Book of Images' von Anni Leppälä und Catherine Poncin mit 'The way one crosses the yard series' noch bis 17ten Januar

Parisian Galerie Les filles du calvaire is pleased to present 'The Book of Images' by Anni Leppälä and 'The way one crosses the yard' series by Catherine Poncin. The connections between the images are essential to Anni Leppälä's work. How the images affect each other and what kind of relations they create between each other. She tries to trace this emerging “third image” between two or several images; the various combinations of images compose different interpretations; it is like an uncovering of new thoughts.

Catherine Poncin’s images are randomly grouped, creating a promenade between each frame or photograph. Some should recognize projects, moments, be it the commission of the city of Grasse, her travel to Jordan or the residency in the Maison des Arts Bernard Anthonioz where the Smith sisters lived. Others, the lesser aware, will be pleased to witness an act that altogether form a new play. It is the appeal of this exhibition project: to associate diverse moments of photography in a common image, between narration and history of the arts or between literature and painting in a way.

Catherine Poncin - The way one crosses the yard und Anni Leppälä - The Book of Images - 17 Jan 2015 . LES FILLES DU CALVAIRE GALERIE . Rue des Filles-du-Calvaire 17, 75003 Paris .

15.01.2015 // show complete news

 

Photography • Von der leuchtenden Lethargie der Kodak-Stadt - 'Memory City' von Alex Webb and Rebecca Norris Webb, als Bildband bei Radius Books

In leuchtenden Kodak-Farben wächst frisches Gras um das Sofa vor dem alten Haus, die trüben Lampen im Diner spiegeln sich in den Fenstern, die roten Kapuzenjacken der Kids malen Tupfen in das karge Geäst vor der Schule. "Memory City" steht nicht für das Gedenken an eine verarmende Stadt - ist aber ein bewegender Nachruf an Rochester im Bundestaat New York, wo Kodak 1892 seine wegweisende Pionierarbeit begann und 2012 Insolvenz anmelden musste. Alex Webb und Rebecca Norris Webb dokumentierten zeitgleich mit der Einstellung der Rollfilmproduktion einen Ort, an dem ein Unternehmen Geschichte geschrieben hat, und erzählen vor Ort die alltäglichen Geschichten wie man sie nicht besser hätte einfangen können: auf ihren letzten Rollfilmen.

Die letzten Rollen Kodachrome nutzte Alex Webb für schwarz/weiß Motive in den Straßen von Rochester, akzentuiert mit Aufnahmen in digitaler Farbe. Rebecca Norris Webb, die immer noch all ihre Arbeit auf Film festhält, antwortet auf die unsichere Zukunft ihres Mediums mit Farb-Stills und Portraits der Frauen in Rochester. Die Stimmung aller entstandenen Bilder empfangen ihre Betrachter mit offenen Einblicken, fröhlichen Farbakzenten und einer Hoffnung, die eben genau dann aufkommt, wenn die Umgebung in Lethargie zu ertrinken scheint. Jedes Bild ist der Beginn ...

14.01.2015 // show complete news

 

Art • Kultur und Historie im Hosentaschenformat: STEFAN KUHN präsentiert "Das Projekt Banknoten - Reproduktionen und Gesichter der Währungen" in der Sparkassengalerie Ravensburg

Auf seinen zahlreichen Dienstreisen in alle Welt sammelt der oberschwäbische Fotograf STEFAN KUHN (geboren 1977) mit Leidenschaft Banknoten. Nicht aber um sie schnell wieder auszugeben, sondern um sie dauerhaft einzufangen.

Vielfalt, Farbigkeit, Symbolkraft – in den Darstellungen und Schriften auf den Banknoten werden Kultur und Historie eines Landes manifest, werden ganz unterschiedlichen Menschen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen Denkmäler gesetzt. Die Geldscheine sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Kunstwerke im Hosentaschenformat. Obgleich aus Sicherheitsgründen von Strengen Normen geprägt, ist jeder Schein – optisch bestimmt durch Vorder- und Rückseite sowie durch erst im Gegenlicht erkennbare Wasserzeichen oder Hologramme – doch immer einzigartig. Der einzelne Schein kommt und geht. Durch ganz verschiedene Hände. Vielleicht durch die ganze Welt. Sein Aussehen ändert sich dabei. Seine Haptik. Auch sein Wert.

Druckfrische Banknoten aktueller Währungen, abgegriffene Scheine, wertvolle Sammlerstücke, historische Gedenkbanknoten oder Sonderdrucke in geringen Auflagen: Stefan Kuhn will mit seiner Fotografie neue Perspektiven eröffnen, die Geldscheine – auch jene, die wir täglich im Gebrauch haben – so zeigen, wie sie auch ein intensiver ...

14.01.2015 // show complete news

 

Art • 'Ojo Shashu - Photography for the Afterlife: Alluring Hell' von der Foto-Legende Nobuyoshi Araki, zu sehen bei Foam in Amsterdam

Foam is proud to present a major solo exhibition of the famous Japanese photographer Araki. 'ARAKI Ojo Shashu - Photography for the Afterlife: Alluring Hell' gives a distinct reflection on Araki's oeuvre, renowned for the master's perpetual focus on daily life and his intertwining themes of Life (synonomous: SEX) and Death. The exhibition comprises both his notorious early work, as well as very recent series that have never been shown in the Netherlands before. The exhibition offers a unique and intimate insight into the perspective of an artist in the dusk of his life.

Nobuyoshi Araki (Tokyo, 1940) is one of the most celebrated Japanese artists of our time. Ever since he started his photographic career in the mid-sixties, Araki has taken tens of thousands of photographs and published more than 450 photobooks. His photographs are personal, indifferent, random, accidental, prurient, erotic, anarchistic, touching, vulgar, sentimental. The cumulative effect is overwhelming.

Araki is an international master of photography, noted for his seemingly detached Kinbaku-photographs; Kinbaku, 'the art of tight binding', is a Japanese style of rope bondage. Simultaneously his work is very intimate and personal, often closely related to his Tokyo surroundings and to the memories of the marriage with his late wife Yoko until her death in 1990. Only by distancing ...

13.01.2015 // show complete news

 

Art • Digitale Kunst trifft Fotografie: 'Shadows' von Paweł NOLBERT

Mit seinem persönlichen Projekt "Shadows" liefert Paweł NOLBERT in einer Verbindung von digitaler Kunst und Fotografie eine zeitgenössische Reinterpretation von Francis Bacons 'Tryptych' 1972, Öl auf Leinwand. Die drei entstandenen Motive sind das produktive Ergebnis einer Zusammenarbeit des Warschauer Illustratoren mit dem Fotografen Łukasz ...

12.01.2015 // show complete news