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08.04.2011

 

GoSee Buch Tipp : Von Niigata, Peru, Vietnam nach Los Angeles - auf Spurensuche mit dem Leipziger Fotografen Hans-Christian Schink

Zivilisation trifft auf Natur - das ist das Thema, das sich wie ein roter Faden durch fast alle Arbeiten von Hans-Christian Schink zieht. Seien es Telefonkabel, die im dichten Dschungel Vietnams zum Vorschein kommen oder Stromleitungen, die sich durch die verschneiten Landschaften Niigatas ziehen.

Auch wenn der Mensch als Verursacher dieser Eingriffe in den Aufnahmen nie direkt zu sehen ist, so ist er doch durch die von ihm geschaffenen Spuren allgegenwärtig. Er wertet allerdings nicht und dokumentiert die Szenen als distanzierter Betrachter.

Bekannt wurde der Leipziger Fotograf Hans-Christian Schink (*1961 in Erfurt) mit seiner Serie "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit" (erhältlich über die Galerie Rothamel), in der er in über sieben Jahren entstandene Straßen- und Eisenbahnbauten in den neuen Bundesländern dokumentierte. Die Aufnahmen bezeugen die gewaltigen Eingriffe des Menschen in die Natur.

Hatje Cantz veröffentlicht die Werkschau parallel zur Ausstellung im Neues Museum in Weimar (8.4.–13.6.2011). Ab dem 01. Juli wandert die Ausstellung in das Museum Küppersmühle in Duisburg.

Hans-Christian Schink (Hatje Cantz Verlag)
Interview mit dem Künstler von Simone Förster,
2011. ca. 180 Seiten, ca. 80 farbige Abb.
32,50 x 28,50 cm
Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7757-2826-3