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MAKS CIECHANOWSKI, DIRECTOR OF PHOTOGRAPHY bei RCKT Berlin, unterstützt die GoSeeAWARDS Jury und stellt die Digital-Agentur sowie die aktuelle 'Dont Call Mom' ADAC-Kampagne auf GoSee vor

Wir freuen uns, dass MAKS CIECHANOWSKI von der Digital Agentur RCKT aus Berlin als Jury-Mitglied die GoSeeAWARDS unterstützt. Erneut können renommierte ebenso wie upcoming Fotografen, Illustratoren, ADs oder Stylisten ihr schönstes Artwork und ihre spannendsten Reportagen oder Projekte des letzten Jahres kostenlos einreichen. Statt einer Trophäe winkt den Teilnehmern die Aussicht, von einer Jury aus Top-Kreativen, Top-Art Producern und Top-Bildeinkäufern gesehen zu werden. Die Gewinner Arbeiten und Lieblinge der Juroren stellen wir auf GoSee vor und diese sind ein Jahr lang unter www.GoSeeAWARDS.com zu sehen. Seit 2015 ist Maks Ciechanowski bei der angesagten Agentur RCKT beschäftigt, seit letztem Jahr als Director of Photography, wir stellen Euch den sympathischen Kreativen im Interview hier bei GoSee vor.

Was sind Deine Aufgaben als Director of Photography bei RCKT?
Ich verantworte sämtliche Bewegtbild- oder Fotoprojekte. Entsprechend überwache ich das Konzept, die Planung, Produktion und Postproduktion, und/oder arbeite selbst daran.

Und woran arbeitest Du ganz aktuell? Momentan bin ich noch hauptsächlich in die Aussteuerung der „Dont Call Mom“ Kampagne für den ADAC eingebunden. Zusätzlich bereite ich die nächsten Pitches, sowohl für alte Bekannte als auch für neue Kunden, vor.

Euer Team kommt aus der ersten Generation des digitalen Zeitalters. Wie unterscheidet sich RCKT von einer klassischen Werbeagentur? Wir sind ein ziemlich junges und interdisziplinäres Team mit einer starken Hands-on-Mentalität. Es gibt keine langen Kommunikationswege, da wir möglichst lösungsorientiert und proaktiv arbeiten. Natürlich unterscheiden sich die Workflows je nach Kunde und Anforderung. Unsere Experten-Teams arbeiten direkt miteinander und bringen ihre Expertise über den gesamten Prozess ein. Unser Setup ist immer mehr auf den Need der Welt da draußen angepasst. Alte Agenturmodelle funktionieren so für uns schlecht. Bei Kreativ-Projekten arbeiten wir in einem Kernteam bestehend aus Creative Direction, Brand-Strategy, Performance Marketing und meiner Position. Somit denken wir bereits in den ersten Schritten die Distribution mit, in besonderem Hinblick auf technologische Möglichkeiten und den dazugehörigen Anforderungen.

Was ist für Dich persönlich das Spannende an RCKT? Ich finde die Vielfalt an Kunden und Projekten spannend. Wir betreuen sowohl DAX-Konzerne, als auch Start-ups und neuerdings auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Es ist interessant zu sehen wie diese Welten einander anziehen und befruchten. Das ist nicht nur auf Businessebene interessant, sondern auch im Hinblick auf Arbeitskultur, Mindset und Workflows.

Ein schöner Satz von RCKT : “We've learned a thing or two about proper content over the last few years: First, everyone wants content. Second, very few actually have good content. To produce great content, you have to be brave and be passionate about what you are doing.” Wie setzt Ihr das konkret bei RCKT um? Durch unseren Ursprung in der klassischen Kommunikation und PR haben wir ein sehr weitgefächertes Verständnis von Content und auch einen hohen Anspruch daran. Wir produzieren keinen Content um des Contents Willen. Erst wenn der Input stimmt, wird der Output relevant sein. Wir untersuchen zuerst den Kern und die Geschichte einer Marke um ihren tatsächlichen Mehrwert zu erforschen. Diese Erkenntnisse verteilen wir dann in destillierter Formen für die jeweiligen relevanten Umfelder.

Der erste Spot Eurer neuen Digital-Kampagne für den #ADAC #dontcallmom ist on Air. Kannst Du uns zur Kampagne etwas erzählen? #dontcallmom ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was man mit Mut, gegenseitigem Vertrauen, Konsequenz und Hingabe alles erreichen kann. Die Filme zur Kampagne machen uns wirklich stolz. Zusammen mit Peter Harton und Big Fish haben wir da ein neues Level für uns erreicht. Die zentrale Maßnahme der Kampagne ist aber die WhatsApp-Line, die über den Kampagnenzeitraum von 6 Wochen täglich von 8-22 Uhr von Copywritern und ADAC-Fachpersonal besetzt ist. Man kann sich mit allen Fragen an die ADAC WhatsApp-Line richten. Tatsächlich mit allen. Zusätzlich sind wir auf Festivals, wie dem SonneMondSterne unterwegs, haben spezielles Merchandise designed, arbeiten eng mit Influencern zusammen und haben alles auf einer extra Landingpage gebündelt. www.dontcallmom.de

Die von Dir angesprochene Initiative der Bundesregierung soll deutschlandweit Digital-Hubs fördern und vernetzen. Die Koordination des Projekts übernimmt RCKT. Habt Ihr hier schon einen Masterplan? Für unsere Generation ist „digital“ nichts neues - wir möchten dieses Mindset auch an etablierte Unternehmen herantragen. Am Ende geht es darum, den Digitalstandort Deutschland sowohl national, als auch international attraktiv zu machen - für Gründer, Mittelständler und Investoren.

Wie ist Deine Verbindung zur Fotografie, Du bist selber auch Fotograf? Ich habe meinen eigentlichen Ursprung in der Fotografie, habe aber schnell auch Video als Medium für mich entdeckt. Ich habe Foto und Bewegtbild nie als zwei separate Felder betrachtet, es sind für mich nur zwei verschiedene Herangehensweisen. Während ich bei der Fotografie oft noch viel Freiheit für die Interpretation und Wahrnehmung der Betrachter lasse, sorge ich bei Videos dafür, dass der Zuschauer geführt wird und nicht anders kann, als in unsere Gefühlswelt und Denkweise einzutauchen.

08.08.2017 // show complete article