News // 596 News by GoSee ART

Paris Photo 2018 in 250 Bildern von Casting Director Rolf Scheider für Euch auf GoSee - die 22. Auflage zeichnet sich durch ausgezeichnete Präsentationen, viel Haut, alte Bekannte und robuste Verkäufe aus

Rolf Scheider war auch in diesem Jahr auf der weltgrößten Fotografie Messe für GoSee unterwegs, traf Künstler, Kuratoren, Galeristen und stellt Euch seine Highlights und magischen Momente hier exklusiv vor.

"Die Paris Poto ist für mich die ultimative internationale Fotografie Messe, der richtige Ort, wenn es um die Welt der Fotografie geht." so Rolf Scheider. 68.876 Besucher, Künstler, einflussreiche Institutionen, private Sammler und anspruchsvolle Amateure mit einem sehr internationalen Publikum besuchten während der 5 Tage im November den Salon in Paris. Die 168 Galerien und 31 Verlagshäuser konnten erheblich Umsätze verzeichnen.

"Ich habe die Messe an mehreren Tage und stundenlang besucht. Ich konnte mich nicht satt sehen, es gab immer wieder neue Fotos und Videos und Menschen zu entdecken, die mich faszinierten, und es war einfach schön beim Bummeln alte Freunde wie bspw. die Fotografin Iris Brosch oder den Künstler Paolo Calia nach vielen Jahren wieder zu treffen. Den französischen Kulturminister habe ich übrigens auch noch gesehen."

Rolf führt aus: "Es herrschte ein wundervoll inspirierendes Ambiente. Es ist das Gesamtpaket von Ausstellern und Fotobegeisterten, die ich als Casting Direktor natürlich gerne mit meiner Kamera einfange. Die Persönlichkeit der Menschen interessiert mich hierbei oder auch nur der kurze Moment, indem die Betrachter vor einem Foto stehen und überlegen, ob sie kaufen sollen oder nicht. Das sind für mich magische Momente.

Gerne hätte ich mir bei der POLKA Gallerie das 2x3 Meter Photo 'Polly Maggoo' von William Klein gekauft, aber 35 000 EUR waren dann doch nicht in meinem Geldbeutel. Bei der Galerie AGNES B. verkauften sich die Fotos des jungen Russischen Fotografen DMITY MARKOW #Draft #Russia wie warme Semmeln bei einem Einstiegs-Preis ab 800 Euro, die bearbeiten Fotos von AMY FRIEND bei der in camera Galerie wurden gestürmt und zählten ebenfalls zu meinen Favoriten."

Über 300 Artists waren auf der Paris Photo bei den beliebten Book Signings vertreten, darunter zu illustre Namen wie William Klein, Joel Meyerowitz, JR, Daido Moriyama, Harry Gruyaert, Antoine d’Agatha, Sophie Calle, Raymond Depardon, Franck Horvat, Sarah Moon, Sabine Weiss und viele mehr.

"Von der Ausstellung PERNOD RICARD mit Fotos und den Videos von KOURTNEY ROY mit dem Titel „Go The EXTRA MILE„ konnte ich mich nicht satt sehen." so Rolf. "In diesem Jahr gab es die zweite Ausgabe von Photo meets Film. Diese Ausgabe schlägt einen Filmzyklus vor, der die Beziehung zwischen Standbild und animiertem Bild im künstlerischen Schaffen in Frage stellt, wobei versucht wird, die Grenzen von Disziplinen zu überwinden und traditionellen künstlerischen Konzepten zu widerstehen. Diese langen oder kurzen Filme, Filme oder Digitalfilme, die von Videografen oder Fotografen gemacht wurden, beschäftigen sich mit Realität, Geschichte, Intimität und Identität. Priska Pasquer, Galeristin aus Köln, hierzu “The film sector is an excellent part of the fair showing that there is no separation between still and moving image in image based art.”

Die Finalisten und vier Gewinner des Wettbewerbs CARTE BLANCHE ETUDITANTES / Studenten 2018 zeigten ihre Portfolios auf einem gesonderten Stand auf der Paris Photo 2018. Und die Ausstellung CURIOS präsentierte eine Auswahl erotischer Bilder, Fotomontagen, Selbstporträts und Inszenierungen, die den Blick auf den fantasierten und fetischisierten Körper lenkten und sich mit dem Thema Herrschaft und Macht beschäftige.

Was gab es noch ausser den Galerien zu entdecken? Die JPMorgan Chase Collection war zum 8. Mal Jahr als offizieller Partner von Paris Photo mit Sammlungen aus der ganzen Welt dabei. BMW, offizieller Partner seit 2003, präsentierte Baptiste Rabichon, Gewinner der BMW 2017 Residenz. "We are proud to partner with Paris Photo for the 16th year and particularly for this successful edition. Baptiste Rabichon, winner of the BMW Residence, was a great success and met many collectors. We accompany young creation and share with the Paris Photo team common ambitions: create a platform where art, technology, innovation and human adventures interact,“ so Vincent Salimon, Vorstandsvorsitzender der BMW Group.

Leica überreichte den Oskar-Barnack-Preis an Max Pinckers. Der Belgische Fotograf war im Auftrag des„The New Yorker“ in Nordkorea, wo er auf dem Höhepunkt des Propaganda-Streits mit den USA im August 2017 den Journalisten Evan Osnos auf einer Reise begleitete. Der Leica Newcomer Prize ging an Mary Gelman und Huawei überreichte den Next-Image Award. Wir haben Rolf'S Eindrücke in 250 Bildern für Euch auf GoSee - ausgesucht aus 1500 Bildern die er auf dem Event fotografierte. Go & See !
22.11.2018 // show complete article

 
GoSee Buchtipp : Ravens and Red Lipstick - Japanese Photography since 1945 out now bei Thames & Hudson

In 'Ravens and Red Lipstick: Japanese Photography since 1945', erschienen bei Thames & Hudson, versammelt Lena Fritsch Highlights der Contemporary Japanese Photography. Lena Fritsch ist Spezialistin für japanische Kunst und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts und Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst am Ashmolean Museum (University of Oxford). Die Kunsthistorikerin zeigt einen Überblick fotografischer Bewegungen und arbeitet vor dem wechselnden Hintergrund der japanischen Sozial-, Kultur- und Politikgeschichte. Es gibt Interviews mit Moriyama Daido, Araki Nobuyoshi bis zu Kawauchi Rinko und Ninagawa Mika.

"This rich volume provides one of the first overviews of Japanese photography to be published in English. Drawing on extensive research, Lena Fritsch traces the development of Japanese photography chronologically, from the severity of post-war Realism to the diverse ingenuity of photography in contemporary Japan. Interspersed are fascinating original interviews with some of the most influential photographers of each era, including Daido Moriyama. Ravens and Red Lipstick offers a visually bold survey of Japanese photography’s recent history. Fritsch masterfully frames each movement with their business, education, and art-institutional backdrops—she shows the consumerism and intense political debates of 1960s and ’70s Japan, for example, to be central to the rough style of the “Provoke” artists. Fritsch’s great achievement is to bring observations from a range of disciplines to bear on her commentary with imagination and clarity. As a result, this comprehensively illustrated volume is both an accessible introduction and an illuminating work of analysis of Japanese photography since 1945." (Thames & Hudson)
21.11.2018 // show complete article

 
Balthus - der letzte grosse Meister mit rund 40 bedeutenden Gemälden noch bis Ende Dezember 2018 in der Fondation Beyeler

 "Die Malerei ist eine Sprache für sich allein. Sie ist diejenige, die ich gebrauche, und sie ist unübersetzbar," so Balthus der mit vollem Namen Balthasar Klossowski de Rola (1908–2001) hiess und zu den letzten grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts und zu den meist und of kontrovers diskutierten Künstlern der Moderne zählt.

Die Fondation Beyeler widmet ihm noch bis 1sten Januar 2019 eine retrospektiv angelegte Ausstellung, die rund 40 bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen vereint und Balthus‘ vieldeutige Bildwelt reflektiert. "In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unbefangenheit, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden. " so die weltberühmte Stiftung über den Künstler. GoSee : fondationbeyeler.ch 


About - Balthasar Klossowski de Rola (February 29, 1908 – February 18, 2001), known as Balthus, was a Polish-French modern artist. He is known for his erotically charged images of pubescent girls, but also for the refined, dreamlike quality of his imagery.  Throughout his career, Balthus rejected the usual conventions of the art world. He insisted that his paintings should be seen and not read about, and he resisted any attempts made to build a biographical profile. A telegram sent to the Tate Gallery as it prepared for its 1968 retrospective of his works read:

"NO BIOGRAPHICAL DETAILS. BEGIN: BALTHUS IS A PAINTER OF WHOM NOTHING IS KNOWN. NOW LET US LOOK AT THE PICTURES. REGARDS   B." 

So here is just one biographical story for you on GoSee : In 1917 his parents separated, and his mother moved with the two boys to Geneva. They lived in a modest flat at 11, rue Pré-Jérôme, a comfortable neighborhood.[9] About a year later his mother became the lover of Rilke. Balthus undoubtedly experienced this replacement of his father as a fairly traumatic event, especially given the romantic ecstasies and agonies of his mother's relationship with Rilke, which probably made him feel jealous and abandoned.[10] However, Rilke was very impressed with the young "Baltusz"'s artistic talent, and helped him to publish his first work in 1921, at the age of 13. This was a book titled Mitsou which included forty drawings by Balthus and a preface by Rilke. The comic-book-style pictures depicted the story of a young boy who loses his beloved cat. The themes of the story foreshadowed Balthus's lifelong fascination with cats, along with a feeling of loss or disappearance.
 en.wikipedia.org/wiki/Balthus
14.11.2018 // show complete article