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'Sustainable Modern Basics' - Creative Director DIRK MEYCKE präsentiert die aktuelle PHYNE Kampagne der Männer- und Frauenlinie, fotografiert von Joachim Baldauf und unterstützt als Juror die GoSeeAWARDS

DIRK MEYCKE ist Creative Director für Magazine, Kampagnen und Corporate Publishing. Aktuell betreut er als Kreativdirektor das Label PHYNE, dass sich gegen die Schnelllebigkeit von Modetrends gestellt hat und stattdessen auf moderne Klassiker setzt, die sich in der Farbwelt von Schwarz-, Weiß-, Navy-, Bordeaux- und Grautönen bewegen. Das neue Premium Label für Modern Basics PHYNE hat mit der neuen Kollektion nicht nur eine Frauenlinie ergänzt, sondern auch seine Produktion auf nachhaltige Mode umgestellt. Neben GOTS zertifizierten Basics, kommt bei der Frauenlinie auch Tencel zum Einsatz. Wie immer modern interpretiert.

Vor der Kamera für die dazu gehörige Kampagne standen Lina Hoss, Linde Dericks, Jordy Baan und Luis Borges. Fotografiert wurde wieder von Joachim Baldauf c/o AGENTUR NEUBAUER, gestylt von Claudia Hofmann und Hair & Make-up übernahm Alexander Hofmann. Die Creative Direction verantwortete DIRK MEYCKE und das Ergebnis zeigen wir Euch hier bei GoSee.

Zudem freuen wir uns sehr, dass Dirk auch in diesem Jahr als Juror die GoSeeAWARDS unterstützt. Bis September können Fotografen, Illustratoren, CGI Artists ihre besten Arbeiten einreichen - als Gewinn winkt das Screening durch eine Top-Jury aus Werbeprofis und Art Producern. Die Gewinner werden auf dem UPDATE Salon in Berlin bekannt gegeben.
12.06.2018 // show complete article

 
'Minimal Modern Basics' - Creative Director DIRK MEYCKE präsentiert die PHYNE H/W Kampagne mit Bo Develius und Alex Cunha, fotografiert von Joachim Baldauf, mit zeitlosen und hochwertigen Basics auf GoSee

Die Modern Basics von PHYNE zelebrieren Qualität und Design, frei nach der Maxime „Less is More.“ Für einen Style, der auf den Punkt kommt.... Nach einem Jahr Arbeit und Research ist nun das Label PHYNE auf dem Markt und online unter Phyne.com  erhältlich. PHYNE konzentriert sich auf Qualität und nicht zu sehr auf Trends. „Wir produzieren verantwortungsbewusst und nachhaltig in Portugal. Aktuell ist es eine reine Männerkollektion. Da wir Lieblingsteile kreieren, wird unsere Kollektion tätig wachsen. Nichts was wir entwickeln, wird wieder aus dem Programm genommen. Gekommen um zu bleiben, könnte man sagen“, sagte PHYNE Creative Director DIRK MEYCKE zu GoSee.

Ein wichtiger Meilenstein war das Kampagnen Shooting für die Launch Kollektion. Joachim BALDAUF c/o AGENTUR NEUBAUER fotografierte diese mit den beiden Top Male Models Bo Develius c/o Nest und Alex Cunha c/o PMA. Das Styling übernahm CLAUDIA HOFMANN und Grooming Alexander Hofmann c/o Uschi Rabe. Als Creative Director zuständig war DIRK MEYCKE.
17.10.2017 // show complete article

 
GoSeeAWARDS Juror Dirk Meycke, Creative Director für 0039ITALY und AD von SHE'S MERCEDES im GoSee QUEST über gutes Editorial Design, die COCA COLA Capsule Collection und das Erzeugen von Emotionen

Wir freuen uns, Dirk MEYCKE in der Jury der diesjährigen GoSeeAWARDS zu begrüßen. Aktuell ist der Freelance CD u.a. für SHE'S MERCEDES und das Mercedes-Benz Magazin für den Condé Nast Verlag im Kreativ-Einsatz. Nach seinem Studium zum Bachelor of Arts arbeitete Dirk frei für diverse Agenturen. Er unterstützte u.a. Brunner Bekker in 
der Erstellung der BOGNER Homeshopping Kataloge und in der Umsetzung der Markenkommunikation. Für den Condé Nast Verlag gestaltete Dirk Advertorials für die Titel GQ, Glamour und Myself.

 Als Creative Director arbeitet er u.a. für das Modelabel 0039Italy und war verantwortlich für die sOliver Magazine FS 2014 und HW2014. Für das HOTEL BAYERISCHER HOF erstellt er jährlich das Magazin INSITE. Viele Gründe den kreativen Mastermind auf GoSee vorzustellen...

Du arbeitest seit vielen Jahren als Art Direktor für Modeproduktionen im Bereich Werbung und Editorial. Wie bist Du Art Direktor geworden und wie sieht Dein daily Job aus? Nach meinem Grafikstudium habe ich in diversen Agenturen gearbeitet. Konzeption und Organisation hat mir von Anfang an Spaß gemacht, über das handwerkliche des Grafikers hinaus. So hab ich in meiner Freizeit mit Freunden freie Produktionen gemacht…vieles war damals vielleicht für die Tonne, aber die gewonnene Erfahrung unersetzlich. Von der Herangehensweise hat sich gar nicht so viel zu damals verändert, ausser das man seine Ansprüche an sich selbst geschärft hat und ich tolle Menschen um mich rum habe, die mich in der Umsetzung meiner Ideen unterstützen. Das Arbeiten als Freelancer ist mir sehr wichtig und das Pendeln zwischen meinem Home Office und Condé Nast hält mich im positiven Sinn auf trapp.

Du warst gerade in Marrakech. Darfst Du verraten was Du dort produziert hast? In Marrakech haben wir eine Portrait-Reportage für „She’s Mercedes“ geshootet. Das Magazin habe ich letztes Jahr bei Condé Nast optisch entwickeln dürfen.

Gemeinsam mit Felizia Kitschler betreibst Du die Boutique-Agentur kitschlermeycke in München. Kannst Du uns hierzu etwas erzählen? Gerne. Felizia habe ich vor etwa 12 Jahren durch meinen Mann kennengelernt. Vor 8 Jahren wollte Felizia sich als Projektmanagerin und Consultant selbstständig machen, nachdem sie jahrelang sehr erfolgreich für große Agenturen fest gearbeitet hatte. Sie ist ein echtes Wunder was Planung, Finanzen und Management angeht und bildet dadurch den perfekten Sparringspartner. Wir sind aber eben auch unabhängig voneinander für Projekte und Aufgaben unterwegs…eigentlich ein bisschen wie bei „The Avengers“…starke Einzelkämpfer, die ihre Fähigkeiten bündeln, wenn es darauf ankommt :-)

Was kann man von Euch erwarten? Flache Hierarchien und transparente Abwicklung. Das ganze maßgeschneidert und mit viel Hingabe und Spaß an der Arbeit. Wir haben ein internationales Netzwerk, je nach Anforderungsprofil stellen wir daraus ein Team zusammen.

Was ist für Dich gutes Editorial Design? Ich bin ein großer Freund der französischen Numéro und dem i-D Magazin. Die Schnittmenge aus beiden beschreibt meinen Geschmack sehr gut. Weißraum und der sichere Umgang mit Typografie ist wichtig…und sich was trauen.

Gibt es neue Tendenzen/Trends die Du benennen kannst und die Du in Deiner Arbeit versuchst umzusetzen?
Es gibt immer wieder und ständig neue Trends. Das ist ein fester Bestandteil der Branche, nur das es alles viel schnelllebiger geworden ist und viele Trends daher auch keine Substanz haben. Die Frage ist immer nur, in wie weit sie zum Diktat werden. Ein sehr starker Trend ist der, dass viele Kreativ-Entscheidungen extrem Marketing getrieben sind. Diese Entscheidungen sind sehr oft auf Tabellen und Analysen gestützt, gerne auch mal politisch. Das empfinde ich als schwierig, da es ja unsere Aufgabe ist, Emotionen zu erzeugen und so Aufmerksamkeit zu generieren. Ich entscheide so gut wie alles aus dem Bauch heraus. Mein Freundeskreis ist bunt gemischt, so habe ich immer eine ganz gute Schnittmenge an Meinungen und Reaktion auf Entwicklungen. Das sauge ich auf und webe es in meine eigene Zeitgeist-Theorie ein.

Vor Deiner Selbständigkeit hast Du für Condé Nast gearbeitet. Warum bist Du Freiberufler geworden. Was sind Deiner Meinung nach die Pros und Contra?  Die Information ist so nicht ganz richtig. Ich habe schon immer selbstständig gearbeitet, für Condé Nast inzwischen schon seit acht Jahren. Erst als Grafiker für die Creative Solutions Abteilung, später dann als stellv. AD für das Mercedes Magazin, seit zwei Jahren als AD für das MERCEDES MAGAZIN und seit einem Jahr für SHE'S MERCEDES. Eine Festanstellung würde mich zu sehr einschränken. Ich brauche beruflich immer wieder Herausforderungen und Abwechslung.

Du arbeitest für große Brands wie S.OLIVER und 0039Italy, genauso wie für Designer wie Marcel Ostertag. Was ist die größere Herausforderung? Die größere Herausforderung bietet sicherlich s.Oliver. Allein schon wegen seiner Größe als Konzern und Reichweite/ Bekanntheit. Aber auch mit 0039Italy habe ich gerade dieses Jahr ein großes Abenteuer erlebt. Ich durfte als Creative Director die Coca-Cola Capsule Collection mit entwickeln und habe unglaublich viel dazu gelernt. Aysen Bitzer ist nicht nur eine bis zum Anschlag geladene Energiewaffe, sondern auch eine tolle Geschäftsfrau und Freundin. Unterstützt wurde das ganze zusätzlich von Christiane Arp und ihrem Team. Allein schon, dass unser Konzept gewonnen hat in Atlanta hat mich sehr stolz gemacht. Das Ergebnis, welches wir dann am 29. Juni im Borchardt in Berlin präsentiert haben, war dann doch noch einmal jenseits meiner Träume....

Wie sieht Deine Arbeit für das Mercedes Magazin SHE'S MERCEDES aus? Kannst Du Dich hier kreativ austoben oder gibt es klare Vorschriften für die Modeproduktionen? Es ist und bleibt Corporate Publishing und ist somit ganz klar Marketing getrieben. Die Kunst besteht darin, die Interessen eines Großkonzerns zu verstehen und diese dann in einen spannenden, redaktionellen bzw. Editorial Content einzuweben. Kreativ ausgetobt habe ich mich in sofern, dass die optische Heftentwicklung von mir stammt. Ansonsten wird so ziemlich alles durch Moodboards und Storylines im Vorfeld mit dem Kunden abgestimmt. Das gilt auch für die Mode.

An welchen aktuellen Produktionen arbeitest Du gerade? Aktuell arbeite ich an dem Relaunch eines sehr spannenden Modelabels. Mehr darf ich dazu leider noch nicht sagen. Ausserdem habe ich gerade mit Joachim Baldauf ein Mode-Editorial für das Magazin des Bayerischen Hofs produziert und die 4. Ausgabe für 2016 des Mercedes Magazins läuft an.

Wie würde Dein eigenes Magazin aussehen, welchen Titel, welches Cover und welchen Inhalt hätte dieses? Das ist eine schwierige Frage und so adhoc gar nicht zu beantworten. Der Markt ist ja auch extrem gesättigt. Von den Inhalten her würde es sich sicherlich um Kunst, Mode und Menschen-Portraits drehen…ggf. mit Fokus auf jungen Talente, um hier eine Platform zu schaffen.

Hast Du einen Masterplan? Bzw. was würdest Du gerne in fünf Jahren machen?
In fünf Jahren würde ich unglaublich gerne soweit sein, die deutsche Mode wirklich fördern und unterstützen zu können. Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit Marcel Ostertag, weiß ich einfach zu gut, wie schwierig der Weg eines jungen Talents sein kann. Da sind uns andere Länder um einiges voraus. Das muss sich ändern!

Hier bei GoSee zeigen wir einige Projekte des Kreativen, mehr gibt es unter dirkmeycke.com. Oder trefft Dirk auf der UPDATE16 in Berlin. Und wenn Ihr Dirk Meycke nun beeindrucken wollt - dann reicht Eure stärksten Modestrecken, Stills oder Art Projekte bei den GoSeeAWARDS ein.
12.08.2016 // show complete article