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Art • Isabelle Huppert, Dita Von Teese, Jean-Paul Gaultier, Bernard Buffet und andere Freunde - die Galerie Templon zeigt Pierre et Gilles 'Le temps imaginaire'

22.02.2018 • Pierre et Gilles ist der Name des berühmten französischen homosexuellen Künstlerpaares bestehend aus dem Fotografen Pierre Commoy und dem Maler Gilles Blanchard. Pierre et Gilles machen fast ausschließlich Porträts im Studio. Der Porträtierte wird kunstvoll kostümiert und vor einen liebevoll plastisch-prall gestalteten Hintergrund inszeniert. Im Anschluss wird fotografiert, der Abzug schließlich von Gilles bis zur Perfektion koloriert. Aktuell zeigt die Pariser Galerie TEMPLON eine Ausstellung mit den beiden Künstlern die das Wort Kitsch salonfähig machten und Botox malten noch bevor es gespritzt wurde.

Die Ausstellung ist betitelt 'Le temps imaginaire' und versteht sich als ein Loblied auf Toleranz und Freiheit. Sie ist eine Reise in das Universum der vor Paris lebenden Künstler. Besonders erwähnenswert ist ihr einfach hinreissendes Auto-Portrait 'Nationale 7' das sie mit Burka und Geruchsbaum als Fussball-Fans zeigt. Es entstand schon vor geraumer Zeit doch aufgrund des Zeitgeschehens ist es erst jetzt in einer Ausstellung zu sehen. Ebenfalls auffällig und berührend: ihre...

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Art • Pierre Keller. My Colorful Life der opulente XL-Bildband des Fotografen und Ex-Direktors der ECAL zeigt Polaroids mit viel nackter Haut, milchigem Fleisch & frechen Statements, entstanden im New York der Siebzigerjahre

15.02.2018 • Pierre Keller (*1945 in der Schweiz) ist Grafiker und Fotograf, er war Direktor der ECAL von 1995-2011 und fördert noch heute Kunst und Kultur als Gründungsmitglied des Montreux Jazz Festivals und Präsident der Vins Vaudois. Er fotografierte in den Siebzigern die Männer dort, wohin er ihnen gefolgt war, wohin sie ihm gefolgt waren. Er beschreibt das Fotografieren als sexuellen Akt. Manchmal ging beides auch Hand in Hand. Selbstzensur kam nie in Frage, Genuss stand im Vordergrund: Schöne Männer, lukullische Freuden. Sein Blick ist durchaus auch ein kulinarischer. „Antiporno‘, wie Jean Tinguely meinte, den Pierre Keller noch heute bewundert: Bilder für das Kino im Kopf. Doch diese pralle Fülle fand damals keinen Anklang. Fotografie war noch nicht Galerienkunst.

In dem großformatigen Buch 'My Colorful Life' kommen die Polaroids von Pierre Keller spät zu ihrem verdienten Ruhm.

Circa viertausend Polaroids ersetzen Pierre Keller das Tagebuch von zehn oder fünfzehn Jahren seines Lebens. Sie entstanden im pulsierenden New York der Siebzigerjahre, wo er bis 1983 lebte und...

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Art • 'Yeah, Magic' Alexander Coggin’s Solo Show in der Ninasagt Gallery im Rahmen des Fotofestivals Düsseldorf Photo - 'An ongoing photographic exploration of the world around us'

12.02.2018 • Am Freitag 16. Februar eröffnet in der Ninasagt Galerie der in London lebende Künstler Alexander Coggin c/o MAKING PICTURES seine Solo Show „Yeah, Magic“. Das Thema der Ausstellung ist eine fortlaufende fotografische Erkundung visueller Kuriositäten aus den letzten acht Jahren. Als gelernter Schauspieler beeinflusst seine theatralische Ausbildung seine Motivwahl – er interessiert sich für Körpersprache und spielt mit Wahrnehmung und Realität.

Im letzten Jahr veröffentlichte er sein Fotobuch OH OKAY FUN (GoSee berichtete). Die Ausstellung 'Yeah, Magic' findet im Rahmen des Fotofestivals 'Düsseldorf Photo' statt.

“The works are a really good overview from the past eight years of shooting. I tried to focus on images that have a really magic feel to them. I’m always interested in augmenting my reality through flash mediation, and a lot of these images were shot that way. I think you can see a lot of me in the work, the use of flash mediation allows for the omnipresence of the photographer to come through the images, so in a way the work is also autobiographical......

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Art • GoSee loves ... Silja Yvette 'SEASON OF ADMIN' (Künstlerbuch, Kerber Verlag) - behandelt Begriffe von Natur, Gesellschaft, Subjekt, Objekt sowie die Hybridität von Handlungen zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem

07.02.2018 • Mit SEASON OF ADMIN erschien im Kerber Verlag kürzlich das erste Buch der Frankfurter Künstlerin Silja Yvette (*1986). Nicht nur der Name auch das ansprechende Cover machten uns neugierig. Das liebevoll gestaltete und durch unterschiedliche Papierqualitäten aufwendig produzierte Buch umfasst spannende fotografische Tableaus. Ganz leise sind die Sujets von Silja Yvette, laden ein zum Betrachten und zum Verweilen.

"Ausgangspunkt von Season of Admin ist ein Unbehagen an gesellschaftlich organisierten und verwalteten Beziehungen zur Natur und zu den Dingen. Auf der einen Seite handeln die Bilder von Themen der Selbstbeschreibung eines autonomen Subjekts. Auf der anderen Seite von der Handlungsmacht der Dinge," so beschreibt der Verlag die Arbeit.

Neugierig geworden wollten wir mehr wissen über die Künstlerin und ihr Werk und fragten Silja, woran sie gerade arbeitet. "Derzeit arbeite ich an zwei fotografischen Projekten: Das erste heißt COLLECTIVE CREATURES - A DIALOGUE OF DICHOTOMOUS HYBRIDS und führt einen Großteil der Thematik von SEASON OF ADMIN um Begriffe von Natur,...

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Art • Portrait Malerin Simone Bingemer zeigt neben Portraits auch Stills und freie Arbeiten unter FINE ART bei MARGARETHE HUBAUER ONLINE

21.01.2018 • Die Künstlerin SIMONE BINGEMER zeigt im Bereich FINE ART auf der neuen Webseite der Illustratoren Agentin MARGARTEHE HUBAUER spannende freie Arbeiten im XL Format. Sie wurde in der dritten Generation einer bekannten Künstlerfamilie in Köln geboren. Das Bedürfnis, sich gestalterisch auszudrücken, mit Stiften und Farben umzugehen, bestimmte schon ihre Kindheit. Dank einer außergewöhnlichen Begabung fand sie mit 16 Jahren, als jüngste Studentin, Aufnahme an der Kölner Kunstakademie. Nach Beendigung des Studiums 1975 arbeitete sie europaweit bis 1995 als Werbeillustratorin für international tätige Agenturen.

Ihr psychologisches Fingerspitzengefühl, sowie ein origineller Ideenfundus, gepaart mit der professionellen Fertigkeit des traditionellen Handwerks, bewirken, dass ihre Bilder eine besondere, große Lebhaftigkeit ausdrücken. „Die Ähnlichkeit liegt im Auge des Betrachters. Es gibt sie nicht, die deckungsgleiche Ähnlichkeit von Bild und Modell. Portraits sind deshalb immer Interpretationen.“ Neben vielen Nominierungen und Preisen hat sie unter anderem 2001 den 1. Preis eines...

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Art • GoSee Tipp : 'Photography should be about loving life' - JUERGEN TELLER 'Leg, snails and peaches' Ausstellung bis März in der SUZANNE TARASIEVE GALERIE, PARIS

17.01.2018 • Das Power-Duo Juergen Teller und seine Galeristin Suzanne Tarasieve präsentiert seit Anfang Januar die Ausstellung 'Leg, snails and peaches' mit herrlich phantasievollen Arbeiten des Künstlers. Was auf den ersten Blick profan klingen könnte, beweist sich beim Anschauen der vielfältigen und unterschiedlichen Arbeiten als grossartiger Einblick in das Schaffen des stilprägenden Fotografen. Ungerahmte Frosch-Studien ziehen den Besucher genauso in den Bann wie seine farbenfröhlichen Arrangements von Schnecken und bunten Socken, nackte Selbst-Portraits und Natur Beobachtungen. In einem Raum präsentiert sich der Meister in einem Video in rückliegender Yoga-Position Version 'Happy Teller' auf einem Klavier liegend wie die Natur ihn schuf... Und an der Galerie prangt von Außen ein Portrait der Galeristin mit dem Statement 'Refugees Welcome'. Künstler und Galeristin einmal mehr in perfekter Symbiose. So macht Kunst Spaß - und regt zum Nachdenken an.

2014, kurz nachdem Juergen Teller seinen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg aufnahm, gab er seinen Studenten die...

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Art • GoSee loves ... Eckart Hahn - Der schwarze Hund trägt bunt - Ausstellung vom 19. Januar – 8. April 2018 in Berlin und Buch Release im Distanz Verlag

16.01.2018 • Eckart Hahn (geb. 1971), vertreten von der Galerie Wagner & Partner Berlin, malt in surrealistisch anmutende Bilder in der Tradition der Alten Meister. Beim Arbeiten läßt er sich von Literatur inspirieren. So auch vom Roman „Zwei Herren am Strand“ des Schriftstellers Michael Köhlmeier, in dem sich Winston Churchill und Charlie Chaplin über ihre Depressionen unterhalten. Darin wird die Depression als „schwarzer Hund“ bezeichnet. Der bunt angezogene Hund von Eckart Hahn verweist also auf eine Tarnung, ist aber im Selbstverständnis des Künstlers ein Ausdruck für Vielfalt, Komplexität und Hintergründigkeit.

Das Haus am Lützowplatz Berlin zeigt die erste Berliner institutionelle Einzelausstellung des Malers Eckart Hahn (*1971). Dessen Werke strahlen trotz ihrer schwer zu enträtselnden Ab- und Hintergründigkeit eine geheimnisvolle Ruhe und Gelassenheit aus. Nichts erscheint in ihnen zufällig oder willkürlich. Es ist eine durchkomponierte und vom Künstler in allen Teilen beherrschte Bildwelt.

Zur Ausstellung, die anschliessend in der Neuen Galerie Gladbeck (14.4.-15.6....

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Art • 'Between me and myself there is only me' Susanne Junker zeigt 'Portrait-Parole' bei WhyWhyArt in Nanjing - ihr exklusiver Reisebericht auf den Spuren des feministischen Zeitgeistes 2017 in China und der Kunststadt Shanghai

18.12.2017 • Anfang Dezember flog Susanne Junker nach Shanghai. Sie war eingeladen, bei einer Ausstellung über “vergleichenden Feminismus” teilzunehmen, initiiert und organisiert vom Kunstzentrum “WhyWhyArt” in Nanjing. Wie kommt man zu so etwas? Gibt es Feminismus in China? Was ist WhyWhyArt? Und wo liegt Nanjing? Fragen die GoSee bewegen - hier der exklusive Reisebericht der Fotografin/Künstlerin/Kuratorin und nicht zuletzt GoSee-Freundin für Euch auf GoSee.

"Wenigstens was Shanghai angeht, bin ich eine alte Häsin. Dort wohnte ich ab 2004 mehr als 10 Jahre lang und wurde Zeugin einer rasanten Veränderung. Die Nuller-Jahre waren in Shanghai wild und frei. Alles war neu und für alles und jeden gab es Platz in einer Gesellschaft, die anfing sich neu zu mischen, zu erfinden und zu etablieren. 2007 gründete ich einen “non profit art-space” in Shanghai, das “stage候台BACK”. Nach bester Brooklyn-Untergrund-Manier geschah dies in einem schäbigen Lagerhaus, vollgesprüht mit Graffiti und besetzt von chinesischen Künstlern sowie Zugezogenen, wie ich eine war. Untereinander fand ein reger...

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Art • Vom Studio 54 zur High Society in LA - Tempo, Energie und Absurdität der 70er und 80er Jahre - die Schweizer Bildhalle zeigt WILLY SPILLER – STREET LIFE NY/LA 1977-1985

12.12.2017 • Die BILDHALLE zeigt Fotografien des Schweizers Willy Spiller (*1947, Zürich) , der zwischen 1977 und 1985 in New York und Los Angeles lebte. Fasziniert von Tempo, Energie und Absurdität der 70er und 80er Jahre stürzte er sich mit seiner Kamera in diese Stromschnellen des Lebens. Ob Pendler in New Yorks Untergrund, Tanzende im legendären Studio 54, Hiphop-Kultur in den Strassen New Yorks oder Pool-Leben der High Society in LA: Spiller gelang es, die damals schillernd scheinende Welt in all ihren Facetten aufs Bild zu bannen: vielseitig, faszinierend und absurd wie sie war.

Seine Neugier gilt der Veränderung, seien es gesellschaftliche Umbrüche oder solche der Ästhetik. Dabei verbindet er die Neugierde für den Menschen stets mit einem tiefen Sinn und grosser Sehnsucht für die Schönheit des Alltags und der ihn umgebenden Welt. Und hier reiht er sich ein in die Geschichte der bedeutenden Schweizer Fotografen. Wie viele klingende Namen vor ihm versteht er es, Mitgefühl mit dem Willen zur Form zu verbinden.

"Willy Spiller ist einer der bedeutenden lebenden Schweizer Fotografen....

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Art • GoSee Tipp : 'You an Orchestra You a Bomb' von Cig Harvey als Buch-Release bei Schilt Publishing und Ausstellung in der Robert Mann Gallery, New York

29.11.2017 • Cig Harvey beschäftigt sich in ihrem neuen Projekt 'You an Orchestra You a Bomb' mit dem Leben selbst. Die sympathische Fotografin ist eine Beobachterin des Alltags und fängt kleine Situationen und Dinge ein, die in der Gesamtheit ein poetisches Bild ergeben. Eine Mischung aus Magie und Desaster. Die Robert Mann Gallery zeigt die Serie 'You An Orchestra You A Bomb' als zweite Ausstellung von Cig Harvey in ihren Räumen. Zeitgleich erscheint eine Monografie gleichen Namens bei Schilt Publishing, die jüngst auf der Paris Photo präsentiert wurde. Zeitgleich ist die Publikation in Europa und den USA erhältlich. Einen Einblick in ihr Leben und viele weitere poetische Arbeiten gibt es auf ihrer Webseite.

"This new series continues on themes of family in Harvey's whimsical and otherworldly style, while thinking deeper about what lays ahead in a formative sensory response to how fragile the present can be. Harvey has always experienced the world viscerally, but after a traumatic event, a raw heightened awareness of the temporary nature of life permeates this new work. Through...

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