News // 16 News by Darius Ramazani

Der BVMed setzt auf Körperstolz, denn "Jeder Mensch ist einzigartig" - DARIUS RAMAZANI fotografiert auch in 2020 die BVMed Kampagne

Michael Krauser erkundet trotz seiner Diabeteserkrankung die Welt, Ingrid hält mit einem Hirnschrittmacher ihre Dystonie im Griff und Erik meistert seinen Immundefekt mit Hilfe seiner Homecare-Managerin Enikoe .... der Berliner Fotograf und Portrait-Spezialist DARIUS RAMAZANI fotografierte einmal mehr die BVMed Kampagne.

In der Motivreihe "Körperstolz" zeigt der BVMed Patienten, die trotz chronischer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Die Kampagne möchte das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und den Wert von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes Leben zeigen: "Mit "Körperstolz" rüttelt der BVMed an einem gesellschaftlichen Tabu: Trotz ihrer Verbreitung und Relevanz für den Einzelnen werden einige Medizinprodukte schamvoll versteckt, über ihre vielfache Nutzung wird öffentlich kaum gesprochen. Das will die neue Kampagne ändern: Sie macht deutlich, dass es für Scham und Tabuisierung keinen Grund gibt, und will Betroffene motivieren, auf den eigenen Körper stolz zu sein und dies auch öffentlich zu zeigen." so der Verband.

Im Zentrum der Kampagne stehen 14 Anzeigenmotive zu den verschiedensten Krankheitsbildern wie Herz- und Herzklappenerkrankungen, Gelenkersatz an Hüfte und Schulter, Homecare und Neurostimulation, Brustkrebs und Lymphödem, Tracheostoma, Dialyse, Stoma, Inkontinenz, Künstliche Ernährung und Diabetes. Ausserdem fand mit jedem der beteiligten Patienten ein ausführliches Interview statt.


About - BVMed. Der BVMed aka der Bundesverband Medizintechnologie e. V. mit Sitz in Berlin vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. Im BVMed sind unter anderem die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. GoSee: bvmed.de///patientengeschichten
08.06.2020 show complete article

 

Neue Räume für frische Ideen und konkrete Utopien - DARIUS RAMAZANI fotografiert die Gesellschaftsmacher*innen für das #dafür Magazin der INITIATIVE OFFENE GESELLSCHAFT.

"Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Gleichberechtigung – all das gibt es nur in einer offenen Gesellschaft. Wir dürfen Traditionen hochhalten oder Neues denken. Wir dürfen provinziell sein oder weltgewandt. Oder all das auf einmal. Die offene Gesellschaft ist eine historisch einmalige Erfolgsgeschichte. Wir wollen sie in bewegten Zeiten verteidigen und weiterentwickeln." so die INITIATIVE OFFENE GESELLSCHAFT.

Der Berliner Portrait-Spezialist DARIUS RAMAZANI fotografierte aktuell einige Gesellschaftsmacher*innen für die Initiative OFFENE GESELLSCHAFT. Die Portraits von Sham Jaff, Sonya Bobrik, Orry Mittenmayer, Franz Knoppe und Andreas Hollstein erschienen allesamt im #dafür Magazin. Mehr noch: Drei der eben genannten, sprich Sham Jaff, Sonya Bobrik und Orry Mittenmayer, präsentierte Darius Ramazani an seiner eigenen Berliner Plakat-Großfläche den interessierten Passsanten.

Exemplarisch präsentieren wir Euch die Gesellschaftsmacherin Sham Jaff, 1989 im Irak geboren kam sie als Kind mit ihrer kurdischen Familie nach Deutschland. Seit ihrem Studium der Politikwissenschaft geht Jaff einem ungewöhnlichen Hobby nach: Einmal in der Woche fasst sie mit dem Newsletter „What happened last week“ relevante Nachrichten aus aller Welt zusammen. Zu finden unter : whathappenedlastweek.com

Viele weitere spannende Ideen und vor allem Gesellschaftsmacher*innen wie bspw. Sonya Bobrik die sich bei SEEBRÜCKE engagiert oder Orry Mittenmayer, der sich für die Rechte von Lieferdienst-Mitarbeitern einsetzt und die jeder auf seine Art auch für Dich die offen Gesellschaft verteidigen findest Du auf der Webseite der Berliner Initiative. GoSee:  die-offene-gesellschaft.de

 
07.04.2020 show complete article

 

Fotze, Bitch, Alte ..... sind »Nicht nur Worte. Sondern Gewalt gegen Frauen« - DARIUS RAMAZANI fotografiert für TERRE DES FEMMES die #UNHATEWOMEN Kampagne

Frauenrechte sind Menschenrechte! TERRE DES FEMMES setzt sich ein für eine gerechte Welt, in der Mädchen und Frauen das Recht haben, selbstbestimmt, frei und in Würde zu leben. Gewalt gegen Frauen ist nicht immer nur körperlich. Auch Sprache kann Gewalt sein. Verbale Gewalt gegen Frauen wird millionenfach gehört, geliked, geteilt und oftmals unbewusst gefeiert – und so schleichend zum Teil unseres Alltags. #UNHATEWOMEN will diese Gewalt gegen Frauen sichtbar machen.

Aufhänger ist die deutsche Rap-Szene und ihre teils verbalen Komplett-Ausfälle. So wurden die Texte mehr oder weniger erfolgreicher Rap- und Hip-Hop-Songs in der Kampagne aufgegriffen - denn es sind eben »Nicht nur Worte. Sondern Gewalt gegen Frauen«. So die Kernaussage der Kampagne, die von der Kreativagentur Philipp und Keuntje für die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes entwickelt wurde.

"Alle reden immer von gesellschaftlicher Verrohung. Wir haben beschlossen, etwas dagegen zu tun: Vergewaltigungsfantasien und Frauenhass dürfen nicht unkommentiert bleiben. Vor allem, wenn sie auf so viele begeisterte und junge Hörer treffen", sagt Johannes Buzási, Geschäftsführer von Philipp und Keuntje.

Du willst ebenfalls helfen? So geht's: Verbreite #UNHATEWOMEN und poste den Hashtag unter frauenverachtende Texte, Songs oder Posts. Bring Gewalt in jeder Form zur Sprache und sensibilisiere Dein Umfeld dafür, dass auch Worte verletzend sein können. Damit Hassrede gegen Frauen nicht weiter unwidersprochen bleibt und zur Normalität wird.

Und um auf Nummer sicher zu gehen das die Kampagne von den richtig harten Jungs ebenfalls gesehen wird gingen sie den folgenden Schritt, und zwar zusammen mit dem Team von fischerAppelt, performance in digitalen Medien. Die Idee: Szenen mit den von den Frauen vorgetragenen Zitaten werden als Pre-Rolls vor genau den Musikvideos geschaltet, denen die Texte entnommen wurden. Ergebnis: Jede Schaltung ein Treffer.

TERRE DES FEMMES fordert die konsequente Bekämpfung und Strafverfolgung von Hasskriminalität gegen Frauen und Mädchen im Internet. Der Kampagnenspot wurde von IT’S US produziert. Fotografiert wurde die Kampagne für Terre des Femmes und Philipp und Keuntje von DARIUS RAMAZANI: "Vielen Dank an Spreegraphen Studios und Public Heroes!"  Bei PuK zeichnen David Morales (Executive Creative Director), Philip Bolland (Creative Director), Christoph Laurisch, Jessica Philipp (Art Direction), Johanna Merensky (Artbuying), Jonas Bartelworth, Robert Miler (Text), sowie Rona Zachwey (Beratung) verantwortlich.


ABOUT - TERRE DES FEMMES. Ein Artikel in BRIGITTE Anfang 1981 über die ,,Princesses Mortes"- eine Schilderung persönlicher Frauenschicksale im Mittleren Osten- ließ die Journalistin Ingrid Staehle nicht mehr in Ruhe. Sie setzte sich mit Sentinelles (die Wächter), einer in Lausanne ansässigen Menschenrechtsorganisation, in Verbindung. Sentinelles hatte diese Dokumentation unter dem Titel ,,Princesses Mortes" herausgegeben. Auf einem Treffen mit Sentinelles in Lausanne im Mai 1981 entstand die Idee, eine Organisation namens TERRE DES FEMMES mit dem Untertitel MENSCHENRECHTE FÜR DIE FRAU in Deutschland zu gründen. Die Wortähnlichkeit mit terre des hommes war beabsichtigt. Der Name soll ausdrücken (denn im Französischen bedeutet homme zugleich Mensch und Mann), dass die andere Hälfte der Weltbevölkerung, die Frauen, auch ein Recht auf menschenwürdiges Leben auf dieser Erde hat. Im Juli 1981 fand die formaljuristische Gründungsversammlung mit 13 Frauen in einer privaten Wohnung statt. Ingrid Staehle und Barbara Hamaidia waren die ersten Vorsitzenden des Vereins. Organisatorisch bestand der Verein bis 1990 aus einem Vorstand und aktiven Städtegruppen, die alle ehrenamtlich arbeiteten. Die Städtegruppen sind über all die Jahre die Trägerinnen der inhaltlichen TERRE DES FEMMES-Aktivitäten geworden. GoSee: frauenrechte.de & unhate-women.com

 
06.03.2020 show complete article